CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Telekommunikation & Netze

Skype-Supergau könnte Geschäftskunden kosten

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
von pte pte
Der Komplett-Ausfall des VoIP- und Messaging-Anbieters Skype hat möglicherweise negative Auswirkungen auf das Business-Kunden-Segment des Unternehmens. Ein Analyst spricht von einem Imageschaden und rät Anwendern zu Umstrukturierungen.

Zu diesem Schluss kommt Berlecon-Research-Analyst Philipp Bohn im Gespräch mit pressetext. "Da sich die Services von Skype sowohl an private Nutzer als auch an Unternehmenskunden richten, muss in den Nachwirkungen der Geschehnisse der letzten Tage differenziert werden. Ich glaube, dass die aktuelle Störung für Skype weniger zu einem großen Imageschaden seitens der Privaten als bei den Unternehmenskunden geführt hat. Legt ein Unternehmen seine Kommunikationsstruktur in die Hände eines VoIP-Spezialisten und ist dann fast zwei Tage am Stück nicht erreichbar, dann ist das ein Supergau", erläutert Bohn gegenüber pressetext. Laut dem Experten hätte Skype mit den Ausfällen der Services der vergangenen Woche gegenüber Marktkonkurrenten wie Avaya, Nortel oder der Deutschen Telekom in punkto Verfügbarkeit und Verlässlichkeit eine Schwäche offenbart, die diese künftig auszunutzen wissen werden.

Nach Angaben von Skype ist das Problem im Kommunikationsnetz wieder weitgehend behoben. Einem Bericht der New York Times vom Samstag vergangener Woche zufolge sei der systemimmanente Software-Fehler schon seit dem Skype-Gründungsjahr 2003 existent, in dem jüngsten Ausmaß bislang jedoch noch nicht aufgetreten. Ausgeschlossen hat das Unternehmen bisher bösartige Hacker-Angriffe von außen, sodass die Sicherheit der Nutzer zu keiner Zeit gefährdet gewesen sei. Obwohl Skype mittlerweile einige Verbesserungen an der Software vorgenommen hat, zeigt sich Bohn in Bezug auf die Verlässlichkeit des Dienstes für Geschäftskunden kritisch: "Bei einer wie bei Skype internetbasierten Peer-to-Peer-Nutzungsstruktur hat das Unternehmen selbst keinen direkten Einfluss auf mögliche Belastungsschwankungen des Webs."

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

TK UND NETZE: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Wo die Fritzbox versagt (Foto: AVM) Wo die Fritzbox versagt Lesen Sie, warum es im professionellen Umfeld nicht immer eine gute Idee ist, auf eine Fritzbox zu setzen.
weiter
Skype voll ausreizen Skype voll ausreizen Wie Sie alles aus den kostenlosen Skype-Diensten herausholen und dabei Security-Risiken vermeiden.
weiter
IPv6 - die Zukunft des Internets IPv6 - die Zukunft des Internets Warten oder auf IPv6 migrieren? Diese Frage stellt sich für viele Unternehmen.
weiter
Sparen mit dem lokalen Smart Grid (Foto: Human Internet Consult AG) Sparen mit dem lokalen Smart Grid Bis die Smart Grids aufgebaut sind, dauert es noch Jahrzehnte. Energiekosten sparen können Firmen aber jetzt schon.
weiter
Die besten Tools fürs Netz Die besten Tools fürs Netz Produkte wie Hyperic HQ, FreeNAS oder Webmin beweisen, dass Gutes nicht teuer sein oder von etablierten Herstellern stammen muss.
weiter
MEHR ZUM THEMA VOIP & TK
  • Whitepaper
  • Top geklickt
Jobangebote
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps