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Telekommunikation & Netze

iSkoot bringt Skype aufs Handy

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Der neue Dienst ermöglicht es den Nutzern von herkömmlichen Handys, auch ohne mobilen Internet-Zugriff kostengünstige VoIP-Gespräche zu führen.

Die Aussage des Skype-Managers Eric Lagier, dass es vorerst keine mobile Version des populären VoIP-Dienstes geben wird, weil dieser noch nicht reif fürs Handy sei (Computerwoche.de berichtete), ist möglicherweise nur die halbe Wahrheit: So soll es die inzwischen von Skype zertifizierte Client-Software "iSkoot" durchaus auch Nutzern herkömmlicher Mobiltelefone erlauben, kostengünstig Skype-Anrufe zu tätigen und zu erhalten - ohne PC, spezielle Hardware oder Wifi-Hotspots.

Voraussetzung sind lediglich ein von iSkoot unterstütztes Mobiltelefon (dazu zählen neben Motorolas "Razr" und "SLVR" einige Smartphones mit Symbian-Betriebssystem), ein Skype-Account sowie ein günstiger Tarif für die Datenverbindung zu iSkoot. Mit dieser werden die Informationen über den Online-Status von Skype-Kontakte in der iSkoot-Anwendung (optional) kontinuierlich auf dem aktuellen Stand gehalten. Wählt der Nutzer auf dem Handy einen Skype-Kontakt aus, baut das installierte Java-Programm eine Telefonverbindung zu dem iSkoot-Server auf. Das patentierte Mobile-to-Skype-Gateway leitet das Gespräch dann an den VoIP-Dienst weiter. Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren SkypeOut-Telefonate - hier fallen zusätzlich SkypeOut-Gebühren an. Auch der Empfang von Skype-Telefonate auf dem Handy ist möglich - hier entstehen dem Angerufenen ebenfalls - in Europa ungewöhnlich - SkypeOut-Kosten.

Bislang ist der Dienst laut iSkoot allerdings nur in USA verfügbar. Das Unternehmen aus Cambridge, Massachusetts, verspricht jedoch, in Kürze auch die Märkte Europa und Asien zu versorgen. Außerdem will die Company zu einem späteren Zeitpunkt neben weiteren Handy-Plattformen andere interaktive Dienste wie "Google Talk" oder "Yahoo Messenger" unterstützen. (mb)

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