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Telekommunikation & Netze

Cisco will Telepresence-Lösung wohnzimmertauglich machen

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Der Netzwerkriese Cisco Systems rechnet damit, in zwei bis drei Jahren eine Consumer-Version seiner hoch auflösenden Videokonferenzlösung Telepresence für rund 1000 Dollar anbieten zu können.

Der Preis würde deutlich unter dem Topmodell Telpresence 3000 liegen, das Cisco im vergangenen Jahr für zirka 300.000 Dollar auf den Markt brachte. Das System nutzt drei Großbildschirme und eine hochwertige Audio-Anlage um – wie die CW in einer Vorführung selbst testen konnte - fast eine Live-Atmosphäre bei Konferenzen zu vermitteln. Cisco hat außerdem für 80.000 Dollar das "Billigmodell" Telepresence 1000 mit nur einem Bildschirm im Programm. Die Company glaubt, dass Privatkunden ebenfalls an einem solchen System Gefallen finden werden.

Allzu lang müssen sie nicht mehr warten: Laut Chief Development Officer Charles Giancarlo hat Cisco vor zwei Wochen seinen Business Plan für einen Consumer-Fassung von Telepresence fertiggestellt. Das System setzt auf einem Bildschirm auf – dem eigenen HD-TV des Nutzers – und wird speziell auf einfache Installation und Bedienung ausgelegt sein. Zu Beginn läuft es laut Giancarlo auf einem Stand-alone-Player, der über einen Breitband-Anschluss mit dem Internet verbunden ist. Möglicherweise könnte das System aber auch in eine Set-Top-Box integriert werden und als Service- bereitgestellt via Kabel oder Internet – laufen, so Giancarlo. Ein oder zwei Jahre nach Einführung würden dann die Preise zu sinken anfangen, fügte er hinzu.

Video sei der Schlüssel zu Ciscos Wachstumserwartungen erklärten die Topmanager des Unternehmens anlässlich des jährlich stattfindenden Analyst's Day im Hauptquartier in San Jose, Kalifornien. So würden Telepresence und andere Videolösungen nicht nur direkt Umsatz generieren, sondern als angenehmen Nebeneffekt auch die Nachfrage nach Ciscos Network-Core-Routern antreiben, deutete Giancarlo an. (mb)

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