| Wie Cloud Computing die Netze herausfordert | |
| Finanzbranche als Vorreiter | |
| Die Endanwender-Cloud | |
| Flexible Netze sind gefordert |
Mit dem Wachstum der Cloud werden wir uns zugleich auf einen massiven Anstieg des Datenaufkommens einstellen müssen. Der weltweite Datenverkehr vergrößert sich enorm. Um nur ein Beispiel zu nennen: Laut dem Anbieter Akamai ist die Zahl der IP-Adressen, die sich der Distributed-Computing-Plattform des Cloud-Service-Spezialisten angeschlossen haben, innerhalb eines Jahres um 20 Prozent auf 533 Millionen angewachsen.
Parallel zu dieser Entwicklung stieg die Zahl der Breitbandnutzer, die über eine 5- bis 10-Mbit/s-Verbindung verfügen, um mehr als ein Viertel - zuzüglich weiterer sieben Prozent, die auf eine Datenrate über 10 Mbit/s zugreifen. Sofern es nicht bereits geschieht, wird ein Großteil der IT-Verantwortlichen in den kommenden Jahren auf die Vorzüge des Cloud Computings setzen. Auch hier sprechen Zahlen Bände: IDC prophezeit, dass das digitale Universum seine Dimensionen im Lauf der kommenden zehn Jahre von 1,2 Zettabyte auf 35 Zettabyte ausdehnen wird. Cloud-basierende Daten werden ohne Zweifel einen signifikanten Anteil an dieser wachstumsintensiven Entwicklung haben. Die Infrastruktur der Zukunft wird sich durch einen kontinuierlichen Zuwachs an IP-fähigen, smarten Endgeräten, eine Verlagerung von Storage-Ressourcen in Cloud-Umgebungen, aber vor allem durch schnellere Netze auszeichnen. Denn Unternehmen und Provider werden Wege finden müssen, die Suche nach und den Zugriff auf Zettabytes von Daten sicherzustellen.