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Telekommunikation & Netze

HiPath OpenOffice Entry Edition

Siemens bringt Unified-Communications-Lösung für die Kleinsten

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Ein Einsteigerpaket für Unified Communications soll die Kommunikation von ganz kleinen Firmen auf Vordermann bringen.

Die (wenigen) Mitarbeiter in sehr kleinen Unternehmen sind häufig einem großen Druck ausgesetzt: Obwohl sie sehr viel unterwegs sind und mehrere Aufgaben erfüllen müssen, sollen sie möglichst effizient arbeiten und für Kunden und Geschäftspartner ständig erreichbar sein. Trotz der großen Anzahl an mittelständigen Unternehmen gibt es kaum eine - in diesem Segment augenscheinlich bevorzugte - On-Premise-Lösung für Unified-Communications am Markt, die diese Anforderungen adressiert und gleichzeitig erschwinglich sowie pflegeleicht ist.

HiPath Openoffice Entry Edition erleichtert die (Ab)Bildung von Projekt-Teams.
HiPath Openoffice Entry Edition erleichtert die (Ab)Bildung von Projekt-Teams.
HiPath Openoffice Entry Edition erleichtert die (Ab)Bildung von Projekt-Teams.
Foto: SEN

Bislang zumindest. Nachdem Siemens-Manager Rudolf Hamann bereits im Oktober beim CW-Gespräch angedeutet hatte, dass die "Medium Edition" nicht das letzte Produkt der Hipath-Openoffice-Reihe sein müsse, macht das Unternehmen Anfang Dezember nun Nägel mit Köpfen und präsentiert "Hipath Open Office Entry-Edition". Das Produkt soll laut Siemens Enterprise Communications (SEN) Firmen mit bis zu 30 Mitarbeitern den Einstieg in Unified Communications ermöglichen - wenngleich, wie Produkt-Manager Michael Trotz einräumt, das Wohlfühlniveau bei zehn bis 20 Nutzer liegt.

Integration mobiler Mitarbeiter

Das Linux-basierende Kommunikationssystem bietet die Leistungsmerkmale einer Telefonanlage plus SIP-basierende Internet-Telefonie. Es unterstützt die Anbindung von Telearbeitern sowie von mobilen Mitarbeitern über drahtlose Netze auf dem Unternehmensgelände unter einer einzigen Rufnummer. Während die Entry Edition beim One Numbering verschiedene Symbian-, Windows-Mobile- und Blackberry-Geräte unterstützt, wurden bislang erst drei Smartphones für die Dual-Mode-Funktion zertifiziert. Es handelt sich dabei um die Modelle E51, E66, E71 von Nokia. Ein automatisches Hand-over von GSM- auf die (im Firmennetz kostenlose) WLAN-Telefonie ist allerdings auch mit diesen Handys nicht möglich.

Auch bei anderen Features hat sich SEN auf die speziellen Bedürfnisse von Kleinstunternehmen konzentriert. Dazu zählen Instant Messaging sowie Telefoniefunktionen wie Adressbuchzugriff, Anrufbeantworter-Management und statusabhängige Rufumleitung - diese werden über "myPortal Entry" auf dem PC-Desktop grafisch darstellt und lassen sich laut SEN intuitiv per Mausklick bedienen. Der Hersteller nutzte für die Widget-basierende Applikationssuite die "Yahoo Widget Engine". Da es sich dabei um eine offene Entwicklungsumgebung handelt, können Kunden und Partner ihre Desktop-Aplikationen selbst anpassen oder neue entwickeln. Zusätzliche Unterstützung für Entwickler sollen die Community-Webseite Openscape Central und ein spezielles Software Development Kit (SDK) bieten. Die Verwendung offener Schnittstellen wie http erleichtern diese Bemühungen zusätzlich.

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