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Telekommunikation & Netze

Green-IT-Test

Stromfresser per IP-Netz abschalten

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Mit IP-Steckdosen lassen sich Stromverbraucher aus der Ferne, sogar via Internet, per Browser an- und abschalten. Wir haben ein Exemplar von Anel Elektronik getestet.

Drucker, Scanner, USB-Server, Netzfestplatten: Der Peripherie-Park in modernen IT-Arbeitsumgebungen wächst ständig. Damit auf die Geräte bei Bedarf auch sofort zugegriffen werden kann, bleiben sie natürlich immer eingeschaltet. Was eigentlich auch kein Problem sein sollte, denn wie von den Herstellern beworben, legen sie sich ja, wenn sie nichts mehr zu tun haben, in einen stromsparenden Schlafmodus - neudeutsch der als Mittel von Green IT viel diskutierte Standby-Modus. Allerdings hat die Sache einen Haken: Wie Messungen unserer Schwesterpublikation "PC-Welt" ergeben haben, verbrauchen beispielsweise selbst moderne Laserdrucker im Standby noch zehn bis 20 Watt. Auf das Jahr hochgerechnet, ergibt dies erkleckliche Kosten durch unnötigen Stromverbrauch. Zu erwarten, dass Mitarbeiter diese Geräte im Arbeitsalltag händisch ein- und ausschalten, ist praxisfremd - zumal, wenn gruppenweise genutzte Maschinen womöglich nicht direkt am Arbeitsplatz stehen.

Das können IP-Steckdosen

Über dir größere Net-PwrCtrl Pro können bis zu acht Stromverbraucher unabhängig von einander geschaltet werden.
Über dir größere Net-PwrCtrl Pro können bis zu acht Stromverbraucher unabhängig von einander geschaltet werden.
Über dir größere Net-PwrCtrl Pro können bis zu acht Stromverbraucher unabhängig von einander geschaltet werden.
Foto: Anel Elektronik

Eine Möglichkeit, solche Stromfresser aus der Ferne ein- und auszuschalten, offerieren so genannte IP-Steckdosen. Der Anwender kann sie über ein TCP/IP-Netz (LAN oder Internet) ansteuern, um elektrische Geräte per Browser oder andere Software zu schalten. Das gilt nicht nur für Drucker. IP-Steckdosen eignen sich etwa auch, um Rechner aus der Ferne kaltstarten zu können, wenn sie abgestürzt sind und auf andere Befehle nicht reagieren. Ist in diesen Rechnern im Bios die Option "Neustart nach Stromverlust" aktiviert, kann aus der Ferne mit Hilfe der IP-Steckdose ein Kaltstart ausgelöst werden. Andere Möglichkeiten wären das gezielte Steuern von Leuchtreklame oder Außenbeleuchtung. Im privaten Umfeld können die Dosen etwa im Umfeld der Home-Automation zum Einsatz kommen: Warum wird die Klimaanlage zu Hause nicht einfach via Internet vom Büro eingeschaltet, bevor abends der Arbeitsplatz verlassen wird?

(1 Beitrag), 
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anel-home-user
Habe mir aufgrund dieses positiven Berichts eine Net-PwrCtrl Home von Anel gekauft. Die Leiste war ca alle 2 Wochen nicht mehr über das Webinterface erreichbar, telnet oder ssh ist nicht vorhanden. Eine Anfrage im Forum von Anel ist bis heute unbeantwortet (ca 5 Monate). Vereinbarte Rückrufe gibt es ebensowenig, wie Antworten auf Mails. Als die Leiste dann schließlich überhaupt nicht mehr funktionierte musste ich erst einmal 2 Wochen hinterher telefonieren, bis mir gesagt wurde, wohin ich die Leiste schicken solle. Auf eine Versandkostenrückerstattung wie sie im BGB in Bezug auf Nacherfüllung steht warte ich auch immer noch (3 Monate danach). Nach der Reparatur verrichtete das Gerät seinen Dienst zumindest für 3 Monate ohne Probleme, mittlerweile treten aber wieder dieselben Fehler auf. Hab ich ein Montagsprodukt? Kann sein und kann vorkommen. Aber das erklärt nicht den nicht vorhandenen Support und die unfreundlichen Mitarbeiter. Zum Abschluss noch ein kleines Zitat aus einem Telefonat: "Wollen sie nun, dass die Leiste repariert wird, oder geht es Ihnen um die läppischen 12 Euro Versand?" Danke Anel, dass ich Ihnen viel Geld für wenig Leistung geben durfte. zum Beitrag


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