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Mobile & Wireless

MobileS: Security-Nachhilfe für Windows Mobile

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Die deutschen Unternehmen NCP, ubitexx und utimaco wollen mit der Software-Suite MobileS eine sichere Umgebung für den Unternehmenseinsatz von Windows-Mobile-Endgeräten generieren.

Gemeinsam adressieren die drei Partner mit ihrer Lösung "MobileS" vor allem drei Security-Bereiche: Die geschützte Kommunikation mit dem Unternehmen per VPN, Zugriffsschutz und Verschlüsselung der Daten auf dem Endgerät sowie ein umfassendes Device-Management mit Authentifizierung des Benutzers. Beim Bau ihrer Sicherheits-Suite haben die drei Hersteller das Rad nicht neu erfunden, sondern auf bereits vorhandene Komponenten zurückgegriffen: So steuert etwa utimaco sein SafeGuard PDA zur lokalen Datenverschlüsselung bei, von NCP stammt der Secure CE Client für das VPN, und das Management sowie die Kontrolle erfolgt über die ubiSuite von ubitexx. Unterstützt werden Endgeräte mit Windows Mobile 5 und 6 als Betriebssystem.

Besonders stolz sind die drei Partner darauf, dass es ihnen nach eigenem Bekunden gelungen ist, eine Sicherheitsarchitektur zu entwickeln, die im Gegensatz zum Blackberry-Konzept von RIM ohne ein zentrales NOC auskommt, das in ihren Augen die Gefahr von Man-in-the-middle-Attacken bietet. Um ihre Schutzmechanismen auf dem mobilen Endgerät durchzusetzen, werden bei der ersten Inbetriebnahme so genannte Software Deployments Packs sowie die Einstellungen beziehungsweise Konfigurationsdaten installiert. Ihre Übertragung erfolgt über die Mobilfunknetze, so dass ein Mitarbeiter auch unterwegs das Gerät nach einem Totalabsturz wieder herstellen kann. Eine Benutzerauthentifizierung soll zudem bereits die Inbetriebnahme der Geräte verhindern und so die Sicherheit der Firmendaten gewährleisten.

Als Zielgruppe für ihr Produkt sehen die Hersteller mittlere und große Unternehmen. Ferner soll die Suite später auch als Managed Service von Mobilfunkanbietern offeriert werden. Entsprechende Verhandlungen würden derzeit stattfinden. Pro Endgerät berechnen die Unternehmen in den ersten beiden Jahren eine monatliche Lizenzgebühr von 12,50 Euro. Ab dem dritten Jahr fallen monatlich 6,25 Euro an. (hi)

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