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Mobile & Wireless

Mobile Plattformen im Vergleich

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Für die Anbindung mobiler Geräte an die Firmen-IT setzen RIM Blackberry, IBM, SAP, Extended Systems und iAnywhere unterschiedliche Schwerpunkte.

Hier lesen Sie ...

  • nach welchen Kriterien Anwender mobile Plattformen auswählen können;

  • wie die fünf Systeme im Vergleich abschneiden;

  • dass SAP keine Funktionen für das mobile Büro bereitstellt;

  • dass die Unterschiede vor allem bei der Sicherheit, Geräteverwaltung und der Plattformstrategie zutage treten.

Damit Anwender über mobile Endgeräte auf Office-Umgebungen, Datenbanken und Applikationen zugreifen können, benötigen Unternehmen mobile Softwareplattformen. Das Beratungshaus CSC Ploenzke hat insgesamt fünf in Frage kommende Lösungen im Labor getestet, und zwar von den Infrastrukturherstellern IBM, SAP und Sybase sowie den Spezialisten Extended Systems und RIM Blackberry (siehe Kasten "Testkriterien"). Zudem werteten die Autoren die Dokumentation der Hersteller zu ihren Produkten aus. Daraus entstand ein Bewertungsschema, das einen direkten Vergleich der fünf Lösungen erlaubt.

Obwohl auf den ersten Blick hier scheinbar Äpfel mit Birnen verglichen werden, da sich die Anbieter in puncto Ausrichtung und Positionierung unterscheiden, dürften unter anderem diese Produkte in Kundenprojekten zur Sprache kommen. Intention der Studie ist es laut CSC Ploenzke, Entscheidern bei der Wahl einer mobilen Plattform zu helfen.

"Pylon Anywhere Server 6.2" von Sybase/iAnywhere

In erster Linie liefert das Produkt der Sybase-Tochter iAnywhere Funktionen für das mobile Büro. Eine Backend-Anbindung an Applikationen lässt sich über andere Software des Herstellers ("M-Business Anywhere" beziehungsweise "SQL Anywhere") realisieren, die jedoch in der Studie nicht betrachtet wurde. Entsprechend ihres Funktionsschwerpunkts macht Pylon bei der Integration von E-Mail- und Kalenderdaten eine gute Figur, wobei dies auch die Offline-Nutzung umfasst. Die automatische Datensynchronisierung erfolgt sowohl im Push- als auch im Pull-Verfahren.

Den Datenaustausch verschlüsselt Pylon mit AES (Advanced Encryption Standard) und 3DES (dreifach angewendeter Data Encryption Standard), arbeitet mit "RSA Secure ID" (automatisch erzeugte, nur für eine Sitzung gültige Zugangscodes) zusammen und stellt ein eigenes, nicht vom Benutzer manipulierbares Power-on-Passwort-System zur Verfügung. Bei Verlust des Endgeräts lassen sich Daten automatisch löschen ("Poison Pill") und der Benutzer beziehungsweise dessen Device sperren. Zu den Schwächen in Sachen Sicherheit zählt, dass für den Betrieb der "Internet Information Server" von Microsoft erforderlich ist. Zudem mangelt es an einer Verschlüsselung der Daten auf dem persönlichen digitalen Assistenten (PDA) beziehungsweise Smartphone.

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