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Smartphone-Produktion

Nokia streicht 4000 Stellen in Europa und Mexiko

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von Thomas Cloer (Computerwoche-Redakteur)
Nokia verlagert seine Smartphone-Fertigung nach Asien und streicht im Zuge dessen 4000 Stellen in Europa und Mexiko.
Nokia-Fabrik in Salo (Finnland)
Nokia-Fabrik in Salo (Finnland)
Nokia-Fabrik in Salo (Finnland)
Foto: Nokia

Der finnische Konzern hatte im vergangenen September bereits angekündigt, seine Smartphone-Fertigung auf den Prüfstand zu stellen. Heute wurden die Details mitgeteilt: Die drei Nokia-Fabriken in Komarom (Ungarn), Salo (Finnland) und Reynosa (Mexiko) sollen künftig nur noch die Produktanpassung für die Märkte in Europa und Nordamerika erledigen. Die eigentliche Fertigung der Geräte findet künftig in Asien statt, wo die Mehrheit der Zulieferer sitzt.

In der Folge werden rund 4000 Arbeitsplätze an den drei genannten Standorten gestrichen. Der Stellenabbau soll bis Ende des Jahres schrittweise erfolgen; Nokia verspricht umfassende Unterstützung der betroffenen Mitarbeiter mit finanzieller Unterstützung (das heißt vermutlich Abfindungen) und Hilfe bei der Suche nach einem neuen Job vor Ort.

"Mit der Verlagerung des Gerätebaus nach Asien wollen wir unsere Time to Market verbessern. Wir glauben, dass wir durch die engere Zusammenarbeit mit unseren Zulieferern Innovationen künftig schneller an den Markt bringen und letztlich wettbewerbsfähiger sein können", erklärte Niklas Savander, Executive Vice President Markets. "Uns ist klar, dass die geplanten Änderungen für unsere Mitarbeiter schwierig sind. Wir werden unser Personal und ihre Gemeinden bei dem Übergang unterstützen."

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