CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Mobile & Wireless

Einseitiges Lizenzabkommen

So knebelt Apple iPhone-Entwickler

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
Apple hält bei der Entwicklung von Software für das iPhone, iPod Touch und iPad die Zügel fest in der Hand. Wer Anwendungen für die Kultgeräte schreiben will, muss einen rigiden Vertrag unterzeichnen.

Nicht nur Teilnehmer von dubiosen Casting-Shows haben mit Knebelverträgen zu kämpfen – auch Softwareentwickler müssen etliche Zugeständnisse machen, wenn sie ihre iPhone Apps im iTunes App Store unterbringen wollen. Obwohl über 100.000 App-Entwickler das "iPhone Developer Program License Agreement" unterzeichnet haben, gelangten bis vor kurzem kaum Einzelheiten aus dem Abkommen an die Öffentlichkeit – Apple lässt die Entwickler eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichen, bevor sie das iPhone SDK nutzen dürfen.

Dank des US-amerikanischen Freedom of Information Act (FOIA) ist es der Non-Profit-Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) nun gelungen, eine Kopie der Vereinbarung von der NASA einzufordern und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das Dokument rückt Apple in kein gutes Licht. So wird in epischer Breite dargelegt, dass der Entwickler eine Reihe von Ansprüchen an der künftigen Anwendung aufgeben muss, bevor er auch nur eine einzige Codezeile geschrieben hat. Einige Regeln sind dabei noch einigermaßen vertretbar, etwa das Verbot des Reverse Engineering und des Erstellens von Anwendungen, die die Sicherheit, digitales Rechte-Management, oder Verifizierungs- und Authentifizierungsmechanismen außer Kraft setzen. Apple verlangt aber auch, dass mit dem iPhone SDK geschriebene Apps nur über den App Store verteilt werden dürfen. Gleichzeitig sichert sich das Unternehmen das Recht, eine Anwendung ohne Angabe von Gründen abzulehnen - selbst wenn sie formal die Kriterien erfüllt. Außerdem lässt sich die Jobs-Company bescheinigen, dass sie bereits auf Nutzer-iPhones installierte Anwendungen wieder entfernen darf, indem sie ihnen das digitale Zertifikat entzieht.

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

TOP 100 2011
Die Top 100 ITK-Unternehmen 2011 (Foto: Jan Will, Fotolia.de) Die Top 100 ITK-Unternehmen 2011 Die Top-100-Publikation, die inzwischen zum achten Mal erscheint, hat traditionell eine etwas gewagtere Anmutung.
weiter
Tektonische Verschiebungen treffen den Endgerätemarkt Tektonische Verschiebungen treffen den Endgerätemarkt Dem PC-Geschäft stehen turbulente Zeiten bevor. Mit der Tablet-Klasse kommen neue Hersteller ins Spiel und bringen den Markt zum Beben.
weiter
SAP und Co. entdecken ihre soziale Seite SAP und Co. entdecken ihre soziale Seite Der Großstadtdschungel findet seine virtuelle Fortsetzung im Social Web. Für die Softwarebranche entsteht dort die Chance, einen Schatz von ungeahnter ...
weiter
Die 25 größten Systemhäuser (Foto: Wikipedia, A. Praefcke) Die 25 größten Systemhäuser Der Wirtschaftsaufschwung lässt die Systemhauslandschaft erblühen. 2010 gab es unter den Top-25-Systemhäusern keine Insolvenz oder Übernahme.
weiter
Die Grenzen werden neu gezogen Die Grenzen werden neu gezogen Wo Anwender sich heute sicher fühlen, erwachsen ihnen morgen neue Bedrohungen. Kein IT-Marktsegment ist so stark in Bewegung wie die Security-Branche. ...
weiter
MEHR ZUM THEMA MOBILE & WIRELESS
  • Whitepaper
  • Top geklickt
Jobangebote
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps