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Mobile & Wireless

Topanbieter Nokia, RIM und Apple legen zu

Der Smartphone-Markt kommt aus der Krise

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Nach Berechnungen von Strategy Analytics ist der Smartphone-Markt im vierten Quartal 2009 deutlich gewachsen und hat mit 53 Millionen verkauften Geräten - einem Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum - ein neues Rekordvolumen erreicht.

Getrieben wurden die guten Absätze durch die starke Nachfrage von Privatkunden und ein attraktives Angebot neuer Modellen. Besonders gut lief das Quartal für Branchenprimus Nokia, der 20,8 Millionen Smartphones (plus 38 Prozent) weltweit verkaufte. Nachdem der finnische Hersteller in den vorangegangenen Quartalen Marktanteile eingebüßt hatte, konnte er seine Position nun von 35 auf 39,2 Prozent steigern.

Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) verkaufte im Schlussquartal 2009 eine Rekordmenge von 10,7 Millionen Smartphones (plus 41 Prozent). Der kanadische Anbieter fasst laut Strategy Analystics zunehmend auch in Westeuropa sowie Teilen Asiens Fuß. Mit 20,2 Prozent Marktanteil im Schlussquartal setzt sich RIM außerdem stärker vom Verfolger Apple ab. Dieser erreichte mit 8,7 Millionen verkauften iPhones (plus 98 Prozent) "nur" 16,4 Prozent Marktanteil.

Die Top-3-Anbieter wuchsen auf Kosten der übrigen Wettbewerber, die zusammen mit 12,8 Millionen Smartphones knapp eine Million weniger Geräte verkauften als im Vorjahresquartal.


Foto: Apple

Nachdem 2009 insgesamt rund 173,8 Millionen Smartphones über den Ladentisch wanderten - verglichen mit 151,1 Millionen 2008 - rechnet Strategy Analytics für 2010 mit weiterem Wachstum. Gleichzeitig soll jedoch auch der Wettbewerb im Smartphone-Geschäft deutlich anziehen. Während dies für Kunden eine gute Nachricht sei, werde der steigende Konkurrenzdruck unausweichlich Preis- und Gewinnmargen nach unten reißen, prophezeit Analyst Neil Mawston. Insbesondere Samsung und LG hätten ehrgeizige Pläne, ihren Absatz zu steigern und ihre App-Stores zu vergrößern, während neue Player wie Dell und Huawei ihr Portfolio ausbauten und die großen Carrier umwerben wollten.

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