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Speichervirtualisierung: Xensource und Symantec kooperieren

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Die Open-Source-Lösung "Xen Enterprise" wird um Techniken zur Virtualisierung von Storage erweitert.

Ein Vertrag mit Symantec bringt den Spezialisten für Open-Source-Virtualisierung in der Konkurrenz mit dem Marktführer VMware einen Schritt voran. Xensource wird die Speicher-Management-Software "Veritas Storage Foundation" in Xen Enterprise integrieren. Dieses Kernprodukt des Virtualisierungsspezialisten wird Symantec dann für die eigene Lösung "NetBackup" zertifizieren. Das Sondermodul "Xen Enterprise High Availability" erhält eine Speichererweiterung für das Failover virtueller Maschinen.

"Die Speicher waren immer das nächste Ziel nach der Server-Virtualisierung", erklärte Simon Crosby, Xensource-Gründer und -Cheftechniker, dem britischen IT-Nachrichtendienst "Computerwire": "Es hätte uns Jahre gekostet, in Sachen Unterstützung der anspruchsvollsten SANs in Rechenzentren wirklich glaubwürdig zu werden. Wenn wir es denn überhaupt geschafft hätten."

Darüber hinaus war für Xensource offenbar die Konkurrenz zu VMware (mehr dazu hier) ein wichtiges Motiv für die Kooperation. "Jeder Teil der Infrastruktur wird von VMware verändert", führte Crosby aus. "VMware lässt erkennen, dass sie alle Industrie-Player ersetzen wollen. Wir glauben aber, Anwender sollten ihre massiven Investitionen in Storage-Management-Lösungen nicht abschreiben müssen." Symantecs Marketing-Chef für Storage Mangement, Sean Derrington, war zurückhaltender. Er betonte, sein Unternehmen werde weiterhin virtuelle Umgebungen von VMware und Speicherhardware von deren Muttergesellschaft EMC unterstützen.

Die Konsequenzen der Kooperation zwischen Xensource und Symantec dürften sich noch nicht in der Version 4.0 von Xen Enterprise niederschlagen, die im August dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Diese soll jedoch schon eine Schnittstelle für die Anwendungsentwicklung bekommen, die besonders für das Storage gedacht ist. Eine tiefere Integration der Veritas Storage Foundation in Xen Enterprise plant der Anbieter Herbst 2007 zu realisieren. (ls)

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