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Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 4.2 erleichtert Legacy-Integration

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In der JBoss Enterprise Application Platform 4.2 kombiniert die Red-Hat-Tochter ihren Open Source-Java Application Server mit der Persistenz-Engine Hibernate und dem Seam-Framework.

Unternehmen erhielten damit eine kostengünstige Plattform, auf der sie unter anderem Legacy-Anwendungen in eine Open-Source-Architektur integrieren können, wirbt Red Hat. Geht es nach dem Willen des Linux-Distributors, soll sich die Application Platform zu einem grundlegenden Element künftiger Unternehmensplattformen entwickeln, neben der "JBoss Enterprise Portal Platform" und der "JBoss SOA Platform", die beide noch in diesem Jahr auf den Markt kommen sollen. Erst kürzlich stellte Red Hat die stark erweiterte Version 2.6 der JBoss Portal-Software vor.

Die JBoss Enterprise Application Platform 4.2 kombiniert den etablierten quelloffenen JBoss Application Server 4.2 mit der Persistenz-Engine Hibernate 3.2.4 und dem Web-Anwendungs-Framework Seam, das Techniken wie Ajax, Java Server Faces und Enterprise Java Beans nutzt. Bestandteil der Plattform ist auch der Servlet-Container Apache Tomcat 6 sowie JBoss Transactions 4.2.3. Neben einem kompletten Web-Services Stack unterstützt das Paket auch J2EE 1.4 Services. Im Vergleich zur Vorgängerversion biete das aktuelle Release verbesserte Caching-, Clustering- und Transaktionsmöglichkeiten, verspricht Red Hat. Kunden könnten das integrierte und für diverse Plattformen zertifizierte Paket über die erweiterten Abonnementangebote nutzen (siehe: Red Hat schnürt Abo-Pakete für Jboss-Middleware.)

Red Hat bietet die Application Platform für mehrere Betriebssysteme an. Dazu gehören die eigene Linux-Distribution Red Hat Enterprise Linux (RHEL), HP-UX, Solaris und Windows. Das System unterstützt die Java Virtual Machines von Bea, HP und Sun und ist für den Betrieb mit gängigen Datenbanken zertifiziert, darunter Oracle, Microsoft SQL Server, MySQL und Postgres SQL. (wh)

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