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Systems: Besucherschwund hält an

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Nach ersten Schätzungen gehen die Veranstalter von 53 000 Fachbesuchern aus - 5500 weniger als im Vorjahr.

Die Ziele seien nicht ganz erreicht worden, sagte der Geschäftsführer der Messe München, Klaus Dittrich, am Freitag. Für das kommende Jahr kündigte er unter anderem eine stärkere Fokussierung auf Branchen an. Bei der Schau hatten 1260 Aussteller aus 28 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen aus der IT-Branche gezeigt. Größtes Thema war die Informationssicherheit.

Die bewusste Ausrichtung auf den Mittelstand habe sich bewährt, sagte Dittrich. "Aussteller und Besucher waren größtenteils zufrieden." Die Erwartungen in neue Aufträge seien hoch. "Ich glaube, dass das Nachmessegeschäft von der Systems spürbar unterstützt wurde." Eine besonders große Nachfrage habe es nach Lösungen für die IT-Sicherheit und für die Verbindung von Telekommunikation und digitalen Medien gegeben.

Der Trend eines Ausstellerrückgangs aus den Vorjahren sei gebrochen, sagte Dittrich. Laut Angaben der Messe lag die Teilnehmerzahl auch im Vorjahr bei 1260. Allerdings hätten die Firmen erneut weniger Personal geschickt, sagte Dittrich. So sei die Zahl der Besucher pro Unternehmen erneut gesunken.

Im kommenden Jahr will die Systems stärker mit den Branchenverbänden zusammenarbeiten. "Wir wollen zum Beispiel geführte Rundgänge anbieten", sagte Dittrich. Die Herausforderung sei generell, Spezialisten und Nicht-Fachleute gleichermaßen anzusprechen. "Hier brauchen wir eine klarere Struktur." Zudem solle zeitgleich zur Systems 2007 keine andere Messe in München veranstaltet werden. Wegen der Immobilienmesse Expo Real sei es schwer gewesen, Hotels zu finden. "Manche Kunden sind deshalb nicht angereist", sagte Dittrich.

Die Messe rund um Computer, Software und Telekommunikation hat in diesem Jahr zum 25. Mal stattgefunden. Im Boom-Jahr 2000 waren noch 120 000 Besucher gekommen. 3200 Unternehmen beteiligten sich damals an der Systems. In den darauf folgenden Jahren verlor sie wie andere Branchenmessen an Zuspruch. Einige große Unternehmen speckten ihren Auftritt deutlich ab oder blieben ganz weg. (dpa/mb)

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