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Voiceobjects entlockt Kapitalgebern mit moderner Call-Center-Software Millionen

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Eine Finanzspritze von 10,8 Millionen Dollar erhielt Voiceobjects, ein Anbieter von Softwarelösungen für sprachgesteuerte Telefondienste, von Risikokapitalgebern.

Mit der jüngsten Finanzierungsrunde erhält Voiceobjects weitere Mittel, um Vertrieb und Marketing in den USA zu stärken und die weitere Produktentwicklung, insbesondere des "Phone Application Servers", voranzutreiben. Insgesamt haben die bisherigen Investoren Telesoft Partners, Wellington Partners, SAP Ventures, T-Venture und Enjoyventure rund 35 Millionen Dollar in das in Bergisch Gladbach und San Mateo ansässige Softwareunternehmen gesteckt.

Das 2001 gegründete Startup hat sich auf Softwarelösungen für sprachgesteuerte Telefondienste spezialisiert. Wichtigstes Produkt ist der "Voiceobjects Server", der die Telefonanwendungen von über fünfzig führenden Netzbetreibern und Unternehmen wie Adobe, Postbank, T-Mobile und Volkswagen Financial Services unterstützt. Wie das Unternehmen bekannt gab, nutzt ab sofort auch T-Com, die Breitband- und Festnetzsparte der Deutschen Telekom, den Voiceobjects Server als Grundlage eines neuen Endkunden-Sprachportals, mit der sie in der Spitze 800 gleichzeitige Anrufer bedienen kann. Basierend auf benutzerfreundlichen, sprachgesteuerten Dialogen identifiziert das Portal das Anliegen der Anrufer und stellt sie zum geeigneten Call-Center-Agenten durch. Zudem bietet das Portal zusätzliche Self-Services für die Kunden - im Fall T-Com zum Beispiel eine sprachgesteuerte Auskunft zur DSL-Verfügbarkeit in bestimmten Regionen. Derzeit nutzen bis zu 200.000 Anrufer täglich das Portal. Die Telekom-Tochter arbeitet nach der erfolgreichen Einführung bereits an einer Erweiterung des Systems auf bis zu 1.500 gleichzeitige Anrufe, womit zirka 300.000 Anrufe am Tag bearbeitet werden könnten.

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