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Die Mehrheit der Japaner geht per Handy ins Internet

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Als Folge steigen die Umsätze mobiler E-Commerce-Seiten an.

Im vergangenen Jahr sind in Japan erstmals mehr Nutzer mit dem Handy als mit dem klassischen PC ins Internet gegangen. Dies geht aus einem Regierungsbericht hervor, der jetzt veröffentlicht wurde. Im Jahr 2005 surften dort 69,2 Millionen Menschen mit mobilen Geräten, während 66 Millionen Japaner mit konventionellen Rechnern online waren. Aus den beiden Gruppen nutzten 48,6 Millionen Einwohner sowohl den PC als auch das Handy als Zugangsgerät. Demnach waren 2005 mehr als 85 Millionen Japaner online, umgerechnet rund zwei Drittel der Gesamtbevölkerung. Zumindest darin liegt Deutschland inzwischen gleichauf mit Japan, wie die gestern veröffentlichten Internet-Strukturdaten der Forschungsgruppe Wahlen Online zum zweiten Quartal 2006 zeigten.

Der anhaltende Handy-Trend sorgt in Japan dafür, dass immer mehr Shopping-Seiten für Mobiltelefonierer errichtet werden. Laut des Berichts belief sich der mobile Umsatz im vergangenen Jahr auf 6,3 Milliarden Dollar. Auch übertraf der Umsatz per Handy mit konventionellen Gütern erstmals die Einnahmen mit mobilen Inhalten (Klingeltöne, Bilder). Rund 55 Prozent der japanischen Handy-Surfer gehen mindestens einmal pro Tag ins Internet, bei PC-Anwendern sind es 44 Prozent. (ajf)


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