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ECM-Anbieter wachsen moderat

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Mit Ausnahme von Opentext verzeichnen die führenden Hersteller von Enterprise-Content-Mangement-Systemen leichte Umsatzzuwächse.

Das kanadische Softwarehaus, von dem vor zwei Jahren Ixos übernommen wurde, verzeichnete für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2006 beim Umsatz gegenüber dem Vorjahr ein Minus von rund vier Prozent. Nachdem Opentext bereits im vierten Quartal 2005 ein enttäuschendes Ergebnis eingefahren hatte, kündigte CEO John Shackleton Restrukturierungsmaßnahmen an. Sie haben wesentlichen Anteil am Anstieg des Nettogewinns von 5,3 Millionen Dollar im Vorjahr auf nunmehr 7,3 Millionen Dollar.

Filenet, ebenfalls unter den Top Fünf des ECM-Marktes, verbuchte im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2006 einen Umsatzanstieg von 8,9 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahrs. Er beläuft sich nun auf 108,9 Millionen Dollar. Der Profit nach GAAP wuchs von 8,5 auf 10,1 Millionen Dollar.

Die kleineren Player Hummingbird, Stellent und Interwoven, deren Jahesumsätze unter 250 Millionen Dollar liegen, vermelden ähnliche Zuwächse wie die großen Anbieter. Hummingbird gibt für das zweite Quartal 2006 einen Sprung bei den Einnahmen um 18 Prozent auf 64,2 Millionen Dollar an. Diese enthalten allerdings auch jene der zugekauften Reddot AG, deren Zahlen im gleichen Quartal des Vorjahres noch nicht enthalten waren (siehe: "Hummingbird will mit Reddot in den Mittelstand"). Der Nettogewinn stieg nach einem Verlust von 1,2 Millionen im Jahr 2005 auf ein positives Ergebnis von 4,9 Millionen Dollar.

Stellent und Interwoven steigerten ihren Umsatz von 28,5 beziehungsweise 42,5 Millionen Dollar im Vorjahr auf 33 respektive 46,5 Millionen Dollar. Stellent erwirtschaftete damit einen Gewinn von 2,5 Millionen Dollar (nach einem Verlust von 3 Millionen Dollar im gleichen Zeitraum 2005), während Interwoven einen Verlust von 1,4 Millionen Dollar hinnehmen musste (gegenüber einem Minus von 249 000 im Vorjahr).

Die Vergleiche zwischen den führenden ECM-Anbietern leiden darunter, dass sich an der Spitze des Feldes mehrere IT-Größen tummeln, die ihre Ergebnisse für die DMS- und CMS-Sparten nicht gesondert ausweisen. Das gilt besonders für die IBM und EMC/Documentum. Aber auch Microsoft und Oracle setzen mit ECM-Produkten erhebliche Summen um. (ws)

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