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Powerline-Anbieter erhält 130 Millionen Dollar Risikokapital

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Die Current Communications Group konnte in ihrer dritten Finanzierungsrunde unter anderem TXU, Earthlink und General Electric als neue Investoren gewinnen.

Mit der Finanzspritze will die Current Communications Group die Weiterentwicklung von intelligenten Stromversorgungsnetzen (Smart Grids) und alternativen Breitband-Diensten beschleunigen. Das Unternehmen aus Germantown, Maryland, hat ein attraktives Geschäftsmodell rund um das Thema Breitband via Powerline (BPL), schnelle Internet-Zugänge über das Stromnetz, entwickelt: Die Tochterfirma Current Technologies liefert Business-Kunden die Technik für das Internet aus der Steckdose, während deren Schwester Current Communications selbst als Provider agiert. Aktuell rüstet Current zusammen mit dem Versorgungsunternehmen und Investor TXU dessen Stromnetz im Gebiet von Dallas und Fort Worth mit Powerline aus (siehe: "US-Konzerne pushen Powerline"). TXU will die Technik dazu einsetzen, um den Stromverbrauch der einzelnen Kunden zu messen und Probleme im Netz zu erkennen, bevor es zu einem Zusammenbruch kommt. Current wiederum winken bei dem größten Powerline-Projekt in den USA rund zwei Millionen potenzielle Internet-Kunden. Um dieses und weitere Angebote zu vermarkten, hat Current eine Reseller-Vereinbarung mit Earthlink, einem weiteren Investor, abgeschlossen. Die breitbandigen Internet-Zugänge über das Stromnetz warten laut Current mit Transferraten von bis zu 10 Mbit/s auf. Im Gegensatz zu ADSL werden diese Geschwindigkeiten sowohl im Up- als auch im Downstream erreicht.

Aktuell bereits verfügbar ist Currents Service im Bereich um Cincinnati, Ohio, wo der Energiekonzern Duke Energy mehr als 50.000 Haushalte beliefert. Neben verschiedenen Projekten in den USA laufen auch in Europa Tests im Bereich Internet aus der Steckdose. Um trotz inkompatibler US-Technik auch in diesem Markt präsent zu sein, hat Current im Herbst vergangenen Jahres die Powerline-Aktivitäten von Ascom übernommen. (mb)

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