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W3C arbeitet an Standard zur Sprecheridentifizierung

07.12.2005 um 12:15 Uhr
Die nächste Version von VoiceXML soll biometrische Verfahren zur Personenerkennung integrieren.

Das W3-Consortium gab bekannt, dass es mit VoiceXML 3.0 auf Forderungen nach Sicherheitsfunktionen eingehen werde. Um dem Diebstahl von Passwörtern und Betrug vorzubeugen, wird die Auszeichnungssprache zukünftig um die Möglichkeit erweitert, biometrische Authentifizierungsverfahren zu integrieren. Derzeit nutzen verschiedene Hersteller proprietäre Extensionen für diesen Zweck. Sie sollen mit VoiceXML überflüssig werden.

Zweck der VoiceXML ist es, auf Internet-Funktionen mittels Sprachbefehlen oder Wähltönen (die zum Beispiel auf Telefontastaturen hinterlegt sind) zuzugreifen. Im Rahmen des vom W3C entwickelten "Speech Interface Framework" bildet VoiceXML das Kernstück, das durch die SRGS (Speech Recognition Grammar Specification), die Sprachbefehle definiert, und die SSML (Speech Synthesis Markup Language) ergänzt wird. Sie steuert die Sprachausgabe des Rechners und wird in der nächsten Version um Unterstützung für asiatische Sprachen erweitert. Sie berücksichtigt die Tatsache, dass etwa im Chinesischen die Tonhöhe für die Bedeutung eines Wortes ausschlaggebend ist. (ws)



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