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.de ist zweitstärkste TLD nach .com

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Verisign hat seinen "Domain Report" für das zweite Quartal 2004 veröffentlicht, der interessante Trends aufzeigt. Nach Angaben des Unternehmens wurden im zweiten Quartal 2004 insgesamt 4,6 Millionen neue Domain-Namen registriert, ein Zuwachs von 2,5 Prozent gegenüber dem vorhergehenden Vierteljahr.

Die Anzahl der insgesamt registrierten Domain-Namen erreichte mit 64,5 Millionen einen Rekordwert und liegt um sieben Prozent über dem Stand von Ende 2003. Zuletzt war laut Verisign nur Ende der 90er-Jahre eine ähnliche Steigerungsrate bei Domain-Anmeldungen zu verzeichnen. Am stärksten nachgefragt ist noch immer die Top Level Domain (TLD) .com. Diese sowie .net verwaltet Versign im Auftrag der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, kurz ICANN. Stark aufgeholt haben die länderspezifischen Top Level Domains (ccTLDs), die bereits einen Anteil von 39 Prozent erreichen.

Eine Reihe von ccTLDs legte im zweiten Quartal erheblich zu. Hierzu zählt laut Verisign insbesondere die deutsche Endung .de, die hierzulande nun 90 Prozent des gesamten Marktes ausmacht und mit zwölf Prozent aller registrierter Domains hinter .com (45 Prozent) den zweiten Platz belegt. Die deutsche TLD rangiert damit noch vor .uk (acht Prozent) und .net (sieben Prozent).

Als zentrale Faktoren für den Zuwachs an Domain-Registrierungen und -Erneuerungen hat Verisign die zunehmende Nutzung des Netzes durch mittelständische Unternehmen und Privatpersonen sowie die steigende Verfügbarkeit von Domain-Namen in Märkten ausgemacht, die zuvor von den Wiederverkäufern vernachlässigt wurden.

"Die Anzahl der Domain-Registrierungen deutet zusammen mit den täglich von unserem globalen Register verarbeiteten Aufrufen darauf hin, dass die Internet-Benutzer immer mehr Websites einrichten und diese stärker als je zuvor für Handel und Kommunikation über das Internet einsetzen", kommentiert Marcus Ross, Geschäftsführer VeriSign Deutschland. Den vollständigen Bericht finden Interessierte hier. (tc)

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