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ICANN hat Budgetprobleme

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Die US-Organisation Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), zuständig für die weltweite Domainverwaltung, hat nur noch bis zum 19. Juli Zeit, ihre umstrittenen Budgetpläne für das kommende Jahr zu überarbeiten. Dann wird sich das Board of Directors für eine Woche in Kuala Lumpur treffe, um über die bislang veranschlagten 15,8 Millionen Dollar zu verhandeln, was knapp einer Verdoppelung des im vergangenen Jahr ausgegebenen Budgets von 8,3 Millionen Dollar entsprechen würde.

Um den höheren Etat zu finanzieren, hatte ICANN im Mai eine neue Gebührenordnung für Registrare vorgeschlagen. Demnach sollen diese künftig eine jährliche Festsumme von 4000 Dollar plus zwei variable Gebühren zahlen, die sich nach der aktuellen ICANN-Mitgliederzahl und der Menge der Domains richtet, die die Registrare verkaufen. Gegen diese Pläne laufen vor allem die kleineren Registrare Sturm. Sie befürchten, dass die Gebühren insgesamt auf bis zu 19.000 Dollar steigen und sie in den Konkurs treiben könnten. (ka)

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