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Unified Communications verändert die Unternehmenskultur

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Die Konvergenz von Telefonnetzen, Mobilfunk und IP-netzen ist keine Zukunftsmusik. Deutschland hat einen Vorsprung, heißt es bei IDC.

"NGN ist kein Selbstzweck", sagt Dan Bieler, Director Consulting, European Telecommunications & Networking, IDC. Er wird die Keynote auf der COMPUTERWOCHE-Fachkonferenz Next Generation Networks am 18. Februar 2008 in Frankfurt halten. Unter Next Generation Networks versteht man die Konvergenz von Telefonnetzen, Mobilfunknetzen mit IP-Netzen, die derzeit von den Betreibern realisiert wird. "52 Prozent der westeuropäischen Netzwerke haben bereits ganz oder teilweise Sprache und Daten konvergiert, 2008 wird dieser Anteil auf fast 60 Prozent ansteigen", sagt Bieler. Und: "Deutschland ist Europa voraus”.

"NGN bietet 'nur' die technologische Voraussetzung", um Unternehmen eine Vielzahl neuer Anwendungen zu ermöglichen. Die viel versprechendste Anwendung ist Unified Communications. Die Analysten von In-Stat und Wainhouse Research präsentierten im Dezember 2007 eine Studie unter dem Titel "Der Markt für Unified Communications explodiert". Demnach soll der weltweite Markt für Unified-Communications-Produkte und -Services wie Presence, Instant-Messaging, IP-Telefonie und Conferencing bis 2012 auf 48,7 Milliarden Dollar wachsen.

Haupttreiber für Unified Communications, so IDC-Analyst Bieler, ist das Web 2.0, das unsere Arbeitsweise, unsere Geschäftsprozesse und die Kultur des Teamworks bereichert. Bieler spricht vom Enterprise 2.0, das einen synchronen und konstanten Informationsfluss gewährleistet, das Grenzen zu Kunden und Zulieferern auflöst und im Unternehmen eine offene Kommunikationsstrategie ermöglicht. Schon heute profitieren Unternehmen wie die Bertelsmann-Tochter Arvato, der Heizungshersteller Viessmann oder die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung von NGN-Anwendungen und werden diese am 18. Februar in Frankfurt vorstellen (zur Anmeldung). Mit der Konvergenz der Netze und Anwendungen kommt aber auch ein neues Sicherheitsthema auf die IT-Verantwortlichen im Unternehmen zu. Sicherheitsexperten wie IT-Berater Gerhard Kafka von Dataconsult zeigen auf, wie eine Sicherheitsstrategie entwickelt und umgesetzt werden kann, um sicheres Unified Communication zu betreiben.

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