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Mittelstand

Salesforce.com muss mehr für sein On-Demand-Geschäft tun

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Während Umsätze und Kundenzahlen weiter kontinuierlich steigen, schrumpfen die Gewinne von Salesforce.com. Schuld daran sind die wachsenden operativen Kosten.

Für sein Ende Oktober abgeschlossenes drittes Fiskalquartal des Geschäftsjahres 2006/07 meldeten die Salesforce.com-Verantwortlichen Rekordeinnahmen in Höhe von 130 Millionen Dollar. Das sind 57 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Der Umsatz für Softwarevermietung und -support verbesserte sich um 59 Prozent auf 118 Millionen Dollar. Mit Services nahm der On-Demand-Pionier 12 Millionen Dollar ein, 40 Prozent mehr als im dritten Fiskaljahr des vorangegangenen Geschäftsjahres.

Auch in punkto Kundenzahlen meldete das Management des Softwarevermieters neue Rekordmarken. Die Zahl der Anwenderunternehmen wuchs im abgelaufenen Quartal um 2300 auf nunmehr 27 100. Insgesamt arbeiteten Ende Oktober weltweit 556 000 Nutzer mit der auf Mietbasis angebotenen Customer-Relationship-Management-Lösung (CRM), 61 000 mehr als ein Vierteljahr zuvor.

Salesforce.com-CEO Marc Benioff äußerte sich begeistert über das jüngste Quartal. Der On-Demand-Anbieter werde der erste Softwarevermieter sein, der die 500-Millionen-Dollar-Umsatz-Grenz pro Jahr durchbrechen werde, prophezeite er. Auf diesem Niveau rücke Salesforce.com in die Riege der 40 größten Softwareanbieter vor.

Während sich die Umsatzzahlen durchaus verheißungsvoll präsentieren, sieht es unter dem Strich weniger gut aus. Dort stand für das dritte Fiskalquartal ein Gewinn von 339 000 Dollar. Ein Jahr zuvor waren es an gleicher Stelle noch gut 13,1 Millionen Dollar. Grund für den vergleichsweise mageren Gewinn waren in erster Linie die gestiegenen Kosten. Demnach beliefen sich die operativen Ausgaben zuletzt auf 98,8 Millionen Dollar. Das sind 74,3 Prozent mehr als die 56,7 Millionen Dollar aus dem Vorjahresquartal.

Schwach präsentierte sich der On-Demand-Anbieter schon in den Quartalen zuvor. Während die Umsätze stiegen, standen am Ende der Bilanzen für das erste und zweite Fiskalquartal des laufenden Geschäftsjahres rote Zahlen. Die Verluste beliefen sich auf 229 000 Dollar beziehungsweise 145 000 Dollar.

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