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Salesforce.com will Europa On-Demand beibringen

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Mit Lindsey Armstrong setzt der On-Demand-Pionier eine Managerin ein, die sich speziell um den Ausbau der Geschäfte in Europa bemühen soll.

Nach wie vor hinken die Geschäfte mit Software-as-a-Service-Modellen (SaaS) in Europa hinterher. Während die Anwender in Amerika geneigter sind, Applikationen im On-Demand-Verfahren zu beziehen, haben europäische User oft noch Vorbehalte, ihre Daten außerhalb der eigenen vier Wände zu speichern. Das bekam auch Salesforce.com mit seinen CRM-on-Demand-Angeboten zu spüren. Zwar steigerte das Unternehmen im zurückliegenden zweiten Geschäftsquartal seine Einnahmen in der alten Welt im Vergleich zum Vorjahresquartal um 76 Prozent. Mit 18 Millionen Dollar macht die Region Emea jedoch nur einen vergleichsweise kleinen Teil des Gesamtumsatzes von 118 Millionen Dollar aus.

Ändern soll dies Lindsey Armstrong, die als Präsidentin das Europa-Geschäft ankurbeln soll. Die Managerin agiert gleichberechtigt mit Salesforce.com-President Steve Garnett. Dieser soll sich jedoch vornehmlich um den Ausbau der AppExchange in Europa kümmern. Mit der On-Demand-Plattform wollen die Salesforce.com-Verantwortlichen anderen Softwareanbietern die Möglichkeit bieten, eigene Applikationen im On-Demand-Verfahren anzubieten. Im Gegenzug soll das größere Angebot On-Demand attraktiver für Anwender machen und damit auch für mehr Geschäft mit den eigenen CRM-on-Demand-Lösungen sorgen.

Armstrong zufolge gibt es in Europa jedoch noch einiges an Verwirrung rund um das SaaS-Modell. Viele Anwender fühlten sich an das bekannte Application-Service-Providing-Modell (ASP) erinnert. Mit den begrenzten Möglichkeiten dieses Verfahrens hätte das aktuelle On-Demand-Angebot indes nichts gemeinsam, versichert die Managerin. Moderne SaaS-Architekturen böten den Kunden wesentlich flexiblere und einfachere Möglichkeiten, Software als Service zu beziehen, wirbt sie.


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