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Mittelstand

Mobile E-Mail-Lösungen

Post kommt per Push

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von Klaus Manhart

Was der Spaß kostet

Die Kosten für den Blackberry-Push-Service sind bei T-Mobile, Vodafone und E-Plus weitgehend identisch. 17,40 Euro verlangt das Trio monatlich für das Pushen bei einem Inklusiv-Datenvolumen von 5 MB. Auch die Taktung ist bei allen drei Anbietern identisch. Gerundet wird jeweils auf das nächste 10-KB-Datenpaket. Wird das Inklusivvolumen überschritten, so wird der Nutzer bei T-Mobile und Vodafone mit 3 Euro pro überschrittenem MB zur Kasse gebeten, E-Plus gibt sich mit 2,90 Euro zufrieden.

Aus dem weitgehend einheitlichen Preisgefüge schert lediglich O2 aus. Hier sind 15,66 Euro monatlich für den Blackberry-Dienst zu zahlen. Dafür erhält der Kunde allerdings nur magere 1 MB Inklusiv-Volumen, für das bei Überschreitung 2,58 Euro pro MB fällig werden. Wer den Push-Dienst bei O2 professionell nutzt, fährt wohl mit dem etwa 22 Euro teuren 30-MB-Push-Paket besser.

Neben den vier Mobilfunkbetreibern gibt es auch noch andere Dienstleister. Seit Oktober vergangenen Jahres bietet auch der Service-Provider Mobilcom eine Push-E-Mail-Lösung für seine Kunden an - in Zusammenarbeit mit dem Berliner Unternehmen space2go. Der Dienst nennt sich "E-Mail to go" und kostet mit 5 Megabyte Inklusivvolumen 8,90 Euro im Monat. Der Service ist allerdings nur mit spezieller Software zu nutzen und kann mit allen Nokia-Geräten mit Series-60/80-Betriebssystem eingesetzt werden, ebenso wie mit den Windows-Mobile-Versionen 2003/2005 und dem MDA Pro.

Wer gelegentlich seinen Netzbetreiber wechselt, dem kann das Original-space2go-Angebot empfohlen werden. Es lässt sich unabhängig vom Mobilfunknetz einsetzen. Der Vorteil: Bei einem Wechsel des Netzbetreibers bleibt der E-Mail-Zugang erhalten und muss nicht geändert werden. Office2go heißt das Push-Angebot von space2go, das jährlich abgerechnet wird und für 40 Euro im Jahr zu haben ist. n

Klaus Manhart ist freier Journalist in München.

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