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Mittelstand
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IT-Services als Sparprogramm

Mittelstand hat großen Nachholbedarf im Outsourcing

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Die Nachfrage nach IT-Services wie Cloud Computing wird in den kommenden Jahren stark zunehmen. Dazu wird dem Marktforschungsunternehmen Lünendonk zufolge sehr stark der Mittelstand beitragen, der großen Nachholbedarf hat.

Das Marktvolumen für IT-Dienstleistungen, so prognostiziert die Lünendonk GmbH, soll in Deutschland, Österreich und der Schweiz von 50 Milliarden Euro im laufenden Jahr auf rund 60 Milliarden Euro bis 2015 wachsen. Dazu sollen vor allem mittelständische Unternehmen einen überdurchschnittlichen Anteil beitragen. Besonders beim Einsatz von Outsourcing-Dienstleistungen liegt den Experten zufolge noch Optimierungspotential, immerhin hätten kleine und mittelständische Betriebe den Weg hin zu einer Konzentration auf Kernkompetenzen bisher nur sehr halbherzig beschritten. Zudem hat Lünendonk ermittelt, dass Mittelständler verstärkt über Outsourcing statt Eigenbetrieb nachzudenken.

Kostendruck zwingt zur Auslagerung von IT-Prozessen

Allein Outsorcing-Dienstleistungen sollen noch in diesem Jahr ein Marktvolumen von 22 Milliarden Euro erreichen, bis 2015 sollen es sogar 29 Milliarden sein. Das bedeutet ein durchschnittliches jährliches Wachstum von sechs Prozent. Bisher waren für Zahlen dieser Größenordnung vor allem Großunternehmen und Konzerne verantwortlich, doch nun sollen allein auf den Mittelstand etwa fünf Milliarden Euro entfallen. Dieser im Vergleich noch relativ gering wirkende Wert soll sich innerhalb der kommenden fünf Jahre ebenfalls drastisch erhöhen. Bisher, so Thomas, wären Themen wie Cloud Computing aufgrund mangelnden Vertrauens nur selten auf den Tagesordnungen mittelständischer Unternehmen gelandet. Kostendruck, Liquiditätsgründe und die Notwendigkeit zur Fokussierung auf Kernkompetenzen dränge KMU aber nun dazu, dem Beispiel der Großunternehmen zu folgen und verstärkt IT-Prozesse auszulagern, meint Jörg Hossenfelder, Geschäftsführender Gesellschafter Lünendonk GmbH.


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