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Mittelstand

Finanzkrise

Wie Firmen an Kredite kommen

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DIHK sieht keinen Grund für Krisengerede

Martin Wansleben: Das Investitionsklima im Mittelstand ist stabil.
Martin Wansleben: Das Investitionsklima im Mittelstand ist stabil.
Martin Wansleben: Das Investitionsklima im Mittelstand ist stabil.
Foto: DIHK

Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) lotete kürzlich in einer Erhebung bei Mittelstandsunternehmen eine negative Beurteilung der Wirtschaftslage für die kommenden Monate aus. "Exportorientierte Mittelständler spüren die nachlassende Dynamik auf wichtigen Exportmärkten immer stärker", erklärt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben die Auswirkung der Finanzkrise. Trotzdem sieht er in Deutschland nach wie vor Anzeichen für ein gutes und stabilisierendes Investitionsklima und rechnet sogar mit einem Plus von 350 000 Arbeitsplätzen allein im Mittelstand. "Krisengerede ist für den Mittelstand fehl am Platz", mahnt Wansleben vor zu viel Pessimismus.

Deutsches Mittelstands-Barometer zeigt Tiefdruck an

Nicht ganz so zuversichtlich fallen hingegen die Prognosen des Deutschen Mittelstands-Barometers aus. Es spiegelt die aktuelle konjunkturelle Beurteilung des Mittelstands von 140 Wirtschaftsexperten wider. Hier geht der allgemeine Tenor derzeit zwar noch von einer relativ positiven Geschäftslage aus, die sich aber nach Meinung der meisten Gutachter deutlich verschlechtern wird. Neben der Finanzkrise machen sie die Regulierung des Arbeitsmarktes, Bürokratie sowie die Steuer- und Abgabenbelastungen als negative Faktoren für das sich abschwächende Konjunkturklima in diesem Herbst aus. "Um die erlahmende Konjunktur anzukurbeln, sollte die Steuer- und Abgabenbelastung des Mittelstands noch vor Ende der Legislaturperiode spürbar reduziert werden", richtet Professor Michael Lingenfelder von der Forschungsstelle für Mittelständische Wirtschaft und Studienleiter des Deutschen Mittelstands-Barometers, einen eindringlichen Appell an die Politik in Berlin.

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