CW-Subnets     |     Executive Briefings     |     Blogs & Forum     |     CW-TV     |     Newsletter     |     RSS
Schließen
Dock ein-/ausblenden
Mittelstand

Malware-Markt

Panda entdeckt kostenlose Phishing-Kits

Drucken |  Empfehlen |  PDF |  Merken
von Diego Wyllie (freier Journalist in München.)
Kostenpflichtige Bausätze zum Erstellen von Malware-Mustern oder gefakten Webseiten kursieren im Internet schon seit einiger Zeit. Doch nun hat Panda Security mehrere Kits für Phishing-Angriffe entdeckt, die sogar kostenfrei erhältlich sind.

Mit diesen Tools können nach Angaben der Sicherheitsexperten von Panda Security Kunden von Banken ausspioniert, E-Mail-Accounts von GMail oder Yahoo geknackt, sowie Passwörter für Online-Spiele (Xbox) und Zugangsdaten für Blogs in die Hände von Kriminellen gelangen. Luis Corrons, Technischer Direktor der PandaLabs, zeigt sich angesichts dieser Entwicklung besorgt: "Wirklich erstaunt hat uns, dass diese Phishing-Kits kostenfrei verfügbar sind. Da solche Tools einfach zu bedienen sind, werden sie auch immer öfter eingesetzt, was dazu beiträgt, dass Phishing-Attacken weiter zunehmen und das Risiko sowohl für einzelne Computer-Nutzer als auch für Unternehmen steigt".

Auf der entsprechenden Internet-Seite entscheidet sich der Nutzer für den Phishing-Bausatz seiner Wahl und kann anschließend zwei Dateien herunterladen. Mit der ersten lassen sich schädliche E-Mails erstellen, die den Anschein erwecken, von Online-Banken- oder E-Commerce-Plattformen zu stammen. Die zweite Datei dient der Erstellung betrügerischer Webseiten, die den Internet-Auftritten renommierter E-Commerce-Unternehmen gleichen. Neben den beiden Dateien, aus denen das Phishing-Konstruktions-Set besteht, wird noch ein PHP-Programm zum Versenden der E-Mails kostenlos angeboten. Der weitere Vorgang gehört zur typischen Phishing-Routine: Die gefälschte Nachricht inklusive Link zur manipulierten Webseite wird an verschiedene E-Mail-Adressen versendet. Auf der gefälschten Seite werden User dazu aufgefordert, die für den Kriminellen interessanten Daten einzugeben. Die gestohlenen Informationen werden als Textdateien auf einem Server gesammelt oder als E-Mail übermittelt. Die benötigten Adressen-Listen seien im Internet zu finden, einige sogar gratis. Es werde also immer einfacher und günstiger - in diesem Fall sogar komplett kostenfrei - einen Phishing-Angriff zu starten.

(0 Beiträge), 
Kommentieren

Beitrag schreiben

Noch kein Forums-Mitglied?
Dann gleich hier anmelden.

MITTELSTAND: CW-REDAKTEURE EMPFEHLEN
Virtuelle Desktops sind in (Foto: Ye Liew, Fotolia.de) Virtuelle Desktops sind in Fat Clients sind teuer. Eine PAC-Studie belegt, dass Firmen für mehr Effizienz und Mobilität zunehmend zu virtuellen Desktops tendieren.
weiter
Google, Facebook, Xing (Foto: benrobins / flickr) Google, Facebook, Xing Nicht alle peinlichen Fotos und Posts lassen sich wieder aus dem Netz tilgen. Tipps, wie Sie trotzdem Ihre gute Online-Reputation verteidigen.
weiter
Verschwundene IT-Marken Verschwundene IT-Marken Softlab, Nixdorf, Plönzke, sd&m, Arcor, debis - die Liste der verschwundenen IT-Marken ist lang. Wir haben einige zusammengetragen.
weiter
Neue CRM-Trends  (Foto: Fotolia, Kheng Guan Toh ) Neue CRM-Trends Im CRM-Markt zeichnen sich wichtige Entwicklungen ab, die neue Anwendungen sowie mehr strategischen Nutzen versprechen. Welche, lesen Sie hier.
weiter
Website optimieren: 11 Tipps Website optimieren: 11 Tipps Spezialisten führender Internet-Agenturen erklären anhand von elf Tipps, wie Sie ihre Firmenwebsite kundenfreundlicher gestalten.
weiter
MEHR ZUM THEMA MITTELSTANDS-IT
  • Whitepaper
  • Top geklickt
FEATURED LINKS

KOSTENLOSE NEWSLETTER VON COMPUTERWOCHE
Nachrichten morgens
Whitepaper
Nachrichten mittags
CW-Mittelstand
Highlights der Woche
Hardware
SAP-Newsletter
Software
Job + Karriere
Open-Source
Stellenmarkt
Produkte + Techn.
Freiberufler
Security
Server + Storage
Netzwerke
Mobile & Apps