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Mittelstand

ERP im Mittelstand

Betriebswirtschaftliche Software als Wettbewerbsvorteil

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von Michael Gottwald (Geschäftsführer der Marktforschungs- und Beratungsfirma Softselect und langjähriger ERP-Kenner)

Einheitliche ERP-Prozesse im Firmenverbund

Bei der Holding Büsing & Fasch GmbH & Co. KG (Büfa) mit Sitz im niedersächsischen Oldenburg suchte man hingegen nach einer Unternehmenssoftware, die sämtliche inner- und überbetrieblichen Anforderungen innerhalb der Gruppe in den Bereichen Auftragsbearbeitung, CRM, Warenwirtschaft, PPS, Prozessfertigung, Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung, Gefahrstoff-Management und Rechnungswesen gleichermaßen abdeckt. Ziel des Projekts war es, eine wirtschaftliche IT-Strategie zu entwickeln und eine Komplettlösung für die Beteiligungsgesellschaften einzuführen, um die Heterogenität der Anwendungslandschaft zu reduzieren.

Das neue ERP-System erleichtert der Firmengruppe die Abwicklung des Tagesgeschäfts und die strategische Steuerung des Unternehmens, erklärt IT-Leiter Bert Schröder.
Das neue ERP-System erleichtert der Firmengruppe die Abwicklung des Tagesgeschäfts und die strategische Steuerung des Unternehmens, erklärt IT-Leiter Bert Schröder.
Das neue ERP-System erleichtert der Firmengruppe die Abwicklung des Tagesgeschäfts und die strategische Steuerung des Unternehmens, erklärt IT-Leiter Bert Schröder.
Foto: IT Büsing & Fasch

Büfa ist ein mittelständisches Unternehmen mit vier operativen Geschäftsbereichen, die sich mit der Entwicklung von Systemlösungen überwiegend auf Basis chemischer Produkte und Glas befassen. Im Jahr 2007 erwirtschaftete die Büfa-Gruppe mit über 600 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 209 Millionen Euro. Gemeinsamer Nenner der operativ getrennten Gesellschaften sind sowohl die Werkstoffentwicklung als auch ein umfassendes, ergänzendes Serviceangebot.

Zentrale Dienste wie unter anderem das Rechnungswesen, die Personalabrechnung sowie das Personal-Management werden für alle Gesellschaften von der Büfa Holding übernommen, doch sind in den einzelnen Unternehmen noch verschiedene ERP-Systeme (Standard- und Individualsoftware) im Einsatz, die zum Teil veraltet sind und auch den wachsenden Anforderungen nicht mehr genügen. Die hohe Dynamik der Tochterfirmen, bedingt unter anderem durch Akquisitionen, den Wettbewerb, neue Geschäftsfelder und die Internationalisierung, stellen die seit Jahren genutzten Individualanwendungen in Frage. Über die Zeit hatten sich eine Reihe von Anforderungen seitens der Fachabteilung angesammelt, zudem ließen sich Prozesse in der Produktion sowie in Forschung und Entwicklung nicht abdecken. Dies führte zu dem Entschluss, sich von der Altsoftware zu trennen. Nach einer komplexen und mehrstufigen Auswahl fiel die Wahl des Lenkungsausschusses schließlich auf die ERP-Lösung "Microsoft Dynamics NAV". Seit 2007 wird die Software in mehreren Phasen bei vier Büfa-Gesellschaften an etwa 260 Arbeitsplätzen eingeführt. "Mit der neuen Lösung sind wir für die Zukunft gut aufgestellt und gegen den zunehmenden Wettbewerb gewappnet. Wir können damit nicht nur die meisten Prozesse der beteiligten Tochterfirmen unterstützen. Auch die Mehrsprachigkeit, der Benutzerkomfort sowie die Anpassungsfähigkeit des Gesamtsystems erleichtern uns die Abwicklung des Tagesgeschäfts und die strategische Unternehmenssteuerung maßgeblich", führt Bert Schröder, Leiter IT der Büsing & Fasch GmbH & Co KG, aus. Beispielsweise erzeuge die Planung aus unterschiedlichen Angaben wie dem gegenwärtigen Auftragsbestand, dem Lagerbestand und der Absatzplanung sowie weiterer Artikelparameter aktuelle Beschaffungsvorschläge. Dreh- und Angelpunkt sei aber die Produktion. Hier arbeiteten das Material-Management, die Prozesssteuerung, eine zentrale Etikettenlösung und das ERP-System eng zusammen. (fn)

Bei der Suche nach Ihren ERP-System hilft Ihnen der ERP-Matchmaker von Trovarit und der COMPUTERWOCHE.

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