Tag Archive for 'web-2.0'

Egosurfrap

Hat Volker getwittert irgendwann heute. Nett.

Deutschland, ein Copyshop

StudiVZ, MyVideo, Autsch – bei deutschen Internet-Firmengründern stehen Kopien erfolgreicher US-Geschäftsideen hoch im Kurs. Mit einem Minimum an Kreativität lässt sich schnell ein Maximum an Gewinn abschöpfen, wie schon die Samwer-Brüder gezeigt haben.

Schöner hätten wir das auch nicht sagen können.

Schalke, Pauli, Cha cha cha

Am gestrigen Sonntag hatten wir unser PI-Allzeithoch mit knapp unter 100.000 beinahe zustande gekommenen Seitenaufrufen. Wir schieben dies auf die redaktionelle Qualität und Ausgewogenheit unserer Beiträge zu Schlacke 05, den Herzmeister, sowie auf permanente und überschwellige Kenntlichmachung der Tatsache, dass St. Pauli eines Tages in die zweite Liga aufsteigen kann. Daher haben wir uns zu einem kurzen Brainstorming in den Rauchersalon zurückgezogen und diskutiert, inwieweit eine Re-Fokussierung unseres redaktionellen Profils im Interesse unserer Leser wäre.

Arbeitstitel: Ruhrschnellweg.de//Thema: Fußball und IT//Claim: Hallenfußball ist für Uschis

Wie soll das bloß gehen? Keine Ahnung, aber Red Bull Salzburg will ja künftig auch in Deutschland spielen. Es geht alles, wenn man nur will.

Intensive Recherchen brachten ans Licht: Leider ist die strategisch entscheidende Domain schon vergeben, und zwar an eine Band aus dem Ruhrgebiet (Vorsicht: Fieser Song startet unvorbereitet). Jetzt fangen wir wieder bei Null an.

Horst Hrubesch seine Web-2.0-Seite

 Horst Hrubesch

Immer, wenn die Worte “Angeln” oder “Angler” fallen, muss ich an Horst Hrubesch denken. Und natürlich an Manfred Kaltz. Und an mein einziges Autogramm, dass mir in vorigen Jahrhundert Caspar Memering auf dem Steg von Bobby Reich gegeben hat. Und und und. Zurück zu Horst Hrubesch. Für Menschen mit seinem Hobby gibt es jetzt ein glasklares Web-2.0-Angebot: die Site Bissclips.de. Dort kann Angler seine besten Fotos und Videos hoch- und runterladen, bis die Rute qualmt. Zitat: “Lachsbiss in den Gewässern um Bornholm Tiefe 120 Fuss Köder Jack Rapid mit vorgeschaltetem Dodger.” Das muss ich jetzt erst mal Paroli laufen lassen.

Drei mal Web 2.0

Über Ostern sind die etablierten Medien in die virtuellen Vollen gegangen: Die FAZ entdeckt “neue Trends” im Web 2.0, die FTD beschreibt “clevere Geschäftsmodelle” in Second Life, und die Süddeutsche sucht “schwarze Zahlen” bei heimischen Web-2.0-Klitschen. Mächtig Mainstream.

Von Mensch zu Mensch

Über Geld spricht man bekanntlich nicht. Aber man kann es leihen und verleihen. Etwa über Prosper.com, Zopa.co.uk und Elolly.de. Na ja, letzteres wurde neulich von der Verbraucherzentrale hart rangenommen. Und zwar so hart, dass die “FAZ” gleich mal nachgetreten hat.

Demnach folgen:

- Auxmoney.com: Die Seite lädt so schnell, als käme sie direkt aus Tuvalu – huch, sie kommt ja aus Nevada! Alle Kredite werden vermutlich in Dollar-Münzen abgewickelt.

- SOSmoney.de: “Geld sucht Geldsucher”, aber die Site ist noch im Aufbau. Die Gesellschaft sitzt in Birmingham, UK.

- Smava.de: Das heißt “Smart Value”. Mit an Bord sind Jörg Rheinboldt (Ex-Ebay) und Alexander Artopé (Ex-Datango). Klingt nach einem etablierten Geschäftsmodell-Modell. Beste Frage im Forum: “wo finde ich ihre filiale?”

Live long and prosper!

AAL plus glatt

Also, Community, an die Arbeit: Wir freuen uns ganz dolle über Links zu guten Aprilscherzen in den Kommentaren. Das war’s schon. Danke und ein schönes Wochenende!

(Und sorry für den dümmlichen schwäbischen Web-2.0-Wortwitz in der Überschrift, aber ich konnte mir das nicht verkneifen)

Leichter Anflug von Häme

Gibt es ein besseres Beispiel für User-generated Content als die koreanische Site Ohmynews? Immer, wenn in Print-Artikeln vom Siegeszug des Web 2.0 die Rede war, kam unweigerlich ein Verweis auf den Pionier. Jetzt muss sich das “Blatt” selbst neu erfinden, sagen diese Amerikaner, wie ich bei jenen Amerikanern gelesen habe. Und alle denken sich vermutlich: Hab ich’s doch gewusst, dass der Mist nicht funktionieren kann.

Eingang um die Ecke

 Web 2.0

Ach, herrlich, es geht richtig los in Hannover. Web rulez!

Handelsblatt 2.0

Da hat jemand die Idee des User generated Content komplett verinnerlicht: Das “Handelsblatt” bringt aus gegebenem Anlass eine Geschichte über die “Geschichte der CeBIT”. Auch auf der Web-Seite der CeBIT findet sich eine Geschichte zur “Geschichte der CeBIT”. Beide Artikel sind nur in Auszügen (etwa 75 Prozent) deckungsgleich. Interessant sind die Abweichungen. Es sieht so aus, als hätte das “Handelsblatt” eine alte Version der offiziellen CeBIT-Geschichte abgeschrieben (noch im Redaktionssystem gehabt).

Schreibt die Messe:

Der Anteil der Privatbesucher der CeBIT hat sich seit 1996 deutlich verringert und liegt mittlerweile bei gerade einmal knapp zwölf Prozent. Entsprechend stieg der Fachbesucheranteil auf 88 Prozent.  

Schreibt die Zeitung:

Der Anteil der Privatbe­sucher der Cebit hat sich seit 1996 deutlich verringert und liegt mittlerweile bei etwa 15 Prozent. Entsprechend stieg der Fachbesucheranteil auf 85 Prozent.

Könnte das mal jemand klarstellen?




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