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Domino-Theorie

Volker hat in seinem Blog eine schöne Hitliste der zehn gängigsten Irrglauben in der Domino-Community niedergeschrieben. Da ich sie lustig finde, habe ich sie mal für Euch hier übersetzt (kann ja nie schaden).

  1. Eine Migration von Domino auf Exchange ist Geldverschwendung. Nicht so eine Migration von Exchange auf Domino.
  2. Exchange-Server stürzen ständig ab und die Nutzer sind dann tagelang ohne Mail.
  3. Windows ist eine brauchbare Plattform für den Domino-Betrieb, aber ungeeignet für Exchange.
  4. Migrationen von Domino auf Exchange werden von inkompetenten oder bösartigen Managern befohlen.
  5. Exchange ist proprietär. Domino hält sich an offene Standards.
  6. Die Mehrheit der Outlook-Nutzer arbeitet gegen Exchange-5.5-Server.
  7. Es gibt 130 Millionen Notes-Nutzer.
  8. Microsoft-Mitarbeiter sind Gewohnheitslügner.
  9. Nutzer hassen Outlook.
  10. CIOs von Microsoft-Kunden sind inkompetent.

Dem steht nur ein weit verbreiteter Irrglaube aus der Exchange-Gemeinde gegenüber:

Notes ist tot.

Was nicht stimmen kann. Sonst müsste ich wohl kaum damit arbeiten hier :D

Walt und Office 2008

Walt Mossberg hat sich das neue Office 2008 (für den Mac) vorab angesehen. Im korrespondierenden Artikel, den nur Abonnenten lesen können, lautet sein Fazit:

Microsoft Office 2008 for the Mac is a solid program that I can recommend for anyone with a new Mac. It’s not revolutionary, but it does the job.

Weinachtsmann, Schweihnachtsmann

Microsoft musste einem vorlauten Weihnachtsmann den Mund verbieten. “El Reg” hat die ganze Wahrheit.

That’s Live

Kollege Wolfgang schreibt (auf seiner privaten Baustelle):

Microsoft bemüht sich offensichtlich gar nicht darum, die originellsten und innovativsten Web-Anwendungen zu entwickeln. Als Massenanbieter versucht es über traditionelle Wege einen Teil der potenziell riesig großen Anwenderschaft zu gewinnen. Die bevorzugten Mittel sind erneut nahtlose Integration mit Windows und einfache Bedienbarkeit. Wenn der Plan aufgeht, könnte Live das AOL dieses Jahrzehnts werden: Die AOL-Web-Einsteiger der 90er Jahre wurden zwar zum Gespött des Usenet, garantierten dem Unternehmen aber gute Geschäfte.

Mehr davon!

Click Magic

Auf der deutschen Microsoft-Homepage bewirbt das Unternehmen zurzeit das Gewinnspiel “Cash Magic” — allzu offensichtlich dazu gedacht, dem dümpelnden Online-Dienst MSN im Sommerloch mehr Klicks zu bescheren. Wer mitmacht, muss die Tagesaufgabe aufrufen, den Lösungssatz von fünf MSN-Seiten zusammensuchen und anschließend wieder zur Aufgabe zurück, um den Satz (auf den man nicht einfach so kommen kann) einzutippen.

Cash Magic auf dem Weg zur Lösung

Das klickt natürlich ordentlich, genau wie die vielen Bilderstrecken und Quizzes, die sich seit Jahren seuchenartig auf allen Websites ausbreiten.

Ich empfehle nochmals die Lektüre dieser Analyse (auch wenn sie offiziell nur Nachrichten-Sites betrifft) und wünsche mir, das möglichst bald eine sinnvollere “Währung” zur Bewertung von Websites gefunden wird als Page Impressions. Sonst haben wir bald überall nur noch gleichgeschaltete Boulevard-Scheiße. Und das kann doch wirklich niemand ernsthaft wollen. Niemand zumindest, den ich kenne.

Oberflächlich betrachtet

Eine schöne “Surface”-Parodie. Jake hat übrigens eine massive Blog-Sinnkrise. Baut den Mann mal ein bisschen auf!

Brüsseler Sündenfall

Customer: So can you also help us with infrastructure and hardware problems?
Me: Yes, of course!
Customer: We need help upgrading to Vista and Office 2007.
Me: Ooops…
Customer: Is there a problem?
Me: Well, you have now Windows XP and Office 2003 – and to be honest thats everything you need. In fact I would recommend taking a look at Open Office 2.2. So why do you want to upgrade?
Customer: Very simple: We want to read and edit Office 2007 DOCX files.
Me: But why? Nobody in the world uses that format except Microsoft itself?
Customer: We receive every day documents in that format from the European Commission in Brussels, we are part of many groups in Brussels, and they send out their stuff as DOCX.
Me: So tell them to convert it to DOC or even Open Document Format. There are probably hundreds of other interest group outside in Europe that receive these files and cant open it – and don’t want to spent thousands of Euros to upgrade the systems.
Customer: No way. Everybody in Brussels uses now Office 2007, and they will not stop sending the documents out in DOCX. We tried and failed.
Me: But what is the reason for this bullshit?
Customer: Microsoft gave away Office 2007 licenses to the Commission’s administrative staff – for free.

Gefunden auf kluge.de.

Business as usual: Microsoft ist schlecht

Der Spiegel hat die größten Flops von Microsoft zusammengetragen. Nun ja, neun umgebrochene Seiten Schrott klicken vermutlich auch gut. Auf die Dauer ist es aber ein bisschen öde, immer nur nach den tief hängenden Früchten zu greifen. Und dann noch ein Forum drunterzuschalten, wo sich die externen Content-Generatoren wieder darüber auslassen, wie scheiße Windows ist. Toll. Ganz neue Erkenntnisse.

It’s Showroomtime

Windows? Na Logo!

Weil der Handel Microsofts Vision vom “Digitalen Zuhause” nicht so recht rüberbringen kann, hat Microsoft kurzerhand einen Showroom eröffnet (den ersten weltweit, jawoll!). Erstmal drei Wochen hier in München, dann auch in Berlin, Kölle und Hamburch. Da kann man Vista und Xbox im Zusammenspiel mit PC-Hardware und Consumer Electronics angucken, sich einen Wunschzettel schreiben lassen und dann bei Saturn, Media Markt und Konsorten in die Tat umsetzen.

In München liegt die temporäre Installation nobelst am Odeonsplatz Numero uno gegenüber vom Mercedes-Showroom. Da laufen zwar hauptsächlich ältere Herrschaften auf der Suche nach neuen Nobelkarossen, Stilmöbeln oder Golfschlägern rum, aber vielleicht verirrt sich ja trotzdem der ein oder andere Digeratus hin nach ordentlichem Rühren der Guerilla-Werbetrommel.

Bleibt zu hoffen, dass der Laden inzwischen etwas kühler ist als bei der Eröffnung letzten Donnerstag. Wo doch die/der ein oder andere kurz vorm Kollaps stand, als für Achim Bergs Einweihungsworte kurzfristig die Tür dicht gemacht wurde. Ich hatte wenigstens in weiser Vorausschau eine knielange Hose und Flip-Flops an und keinen dunklen Einreiherzwirn wie die meisten Sponsorenvertreter. Was aber auch nicht viel genützt hat. Zum Glück gab’s kalte Bionade.

Wer mehr wissen will, kann ja bei microsoft-showroom.de vorbeisurfen.

Boss Talk

 Steve Ballmer im Player

Steve Ballmer war in Deutschland. Und hat gesprochen (eine Mitschrift gibt es auch). Mit Isabelle Körner von “n-tv”. Der Typ ist echt ein Maniac. Was nicht negativ gemeint ist.




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