Jedes Jahr die gleiche Story: Hotels zur CeBIT teuer.
Spitzenreiter unter der Plattform www.hannover.de/hotels ist derzeit das G-Hotel in Kleefeld, das „Messeraten” von 599 und 799 Euro für ein Einzelzimmer pro Nacht (Frühstück kostet extra) offeriert. Schon eine Woche nach der Messe ist das knapp 19 Quadratmeter große Zimmer für 49 Euro zu haben.
Die angekündigten “Preiskorridore” der Messe waren wohl ein Witz, was irgendwie abzusehen war. Vergangenes Jahr lag das Mercure-Hotel in Laatzen mit einem Tagespreis von 513 Euro in Front. Geben wir der Inflation die Schuld.
Aus einem Interview von Ernst Raue mit der dpa:

Nach wie vor ein großes Problem seien die hohen Hotelkosten während der CeBIT. Zwar sei mit dem Hotelverband ein Kontingent von rund 300 Zimmern zu “vernünftigen Preisen” vereinbart worden. “Das reicht aber noch lange nicht aus.”
Mal ehrlich: 300 passable Hotelzimmer sind nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein, sondern schlicht ein Witz (gut das es Privatzimmer gibt…)
Überhaupt erschließt sich mir nicht so recht, was das hier:
Der derzeitige Anmeldestand sei auf dem Stand des Vorjahres. Die Messe erwarte erneut rund 6000 Aussteller und stabile Zahlen bei den Besuchern.
mit einer Renaissance zu tun haben soll. Marketing-Geblubber, würde ich sagen.
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