Ich heiß eigentlich DVA-G3342SD, aber weil sich das eh keiner merken kann: Nenn mich einfach Horst. Was ich hier mache? Nun, D-Link wollte einfach nicht länger tatenlos zuschauen, wie AVM mit dem alten Fritz den ganzen IAD*-Markt abgrast. Und darum haben sie in ihrem Klonlabor mich gezeugt. Das haben sie früher schon mal versucht, aber damals war das Ergebnis so hässlich, dass es außer Nerds keiner haben wollte…

Diesmal haben sie sich mehr Mühe gegeben, ehrlich. Ich wurde in Deutschland entwickelt (in Rekordzeit zusammen mit Stollmann), gestylt (bei designafairs) und eingekleidet (von consell), und meine wichtigsten Innerereien kommen von Infineon. So deutsch könnte ich ja fast von Trigema sein. Aber gebaut werde ich natürlich in Taiwan, da kommt D-Link schließlich her.
Damit mich keiner mit dem Fritz verwechselt, gibt’s ein paar klitzekleine Unterschiede. Ich bin weiß, hab viel mehr LEDs (kann man schon fast das Zimmer mit beleuchten), zwei USB-2.0-Ports und eine Antenne zum Abnehmen. Ab Ende August steh ich in den Regalen von Ich-bin-doch-nicht-blöd und Geiz-ist-geil, Preis unverbindliche €200.
Aber wer kauft sich schon so was wie mich im Laden? Kein Mensch. Fragt sich also, ob die DSL-Provider wirklich so scharf sind auf eine Second Source wie D-Link das gern hätte. Das wird man wohl oder übel abwarten müssen. Aber vielleicht kriegst Du mich ja dann auch irgendwann geschenkt, wenn Du Dich für zwei Jahre an einen Provider kettest.
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