Archive

Fusi-Netbook

Soll zur IFA kommen. Vielleicht hilft’s ja…

Walt ganz Flock-ig heute

CDDB-Konfusion

CDDB-Ergebnis in iTunes

Manchmal nervt es schon kollossal, was einem iTunes oder genauer gesagt die CDDB so als Ergebnis ausspuckt. Auf dem Bild oben habe ich die zweite CD einer Aufnahme der Brandenburgischen Konzerte von Bach mit der Academy of St. Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner eingelegt (erschienen bei Philips/Universal Music Group) — die erste CD wurde übrigens korrekt identifiziert.

Sowieso bekommt man von Gracenote seltenst die Daten, für die iTunes auch das passendes Cover kennt und nachladen kann. Hier gibt es noch jede Menge Verbesserungsbedarf.

Leben in der Internet-Wirtschaft

Cory Doctorow in Cambridge. Das Vorlesen der Boilerplates dauert bis zirka 1:55. Danach wird und bleibt es interessant. Ganz schön schnell allerdings, der Gute.

Die nächsten 5000 Tage

Spannender Vortrag (zur Zukinft des Web), wenn auch nicht mehr ganz taufrisch. Wieder mal zuerst gesehen bei Volker.

Zune ist tot

Und das hier ist der Beweis.

Schrift-Typen

Verbands-Gejammer

Der BITKOM malt Schreckens-Szenarien zu drohenden Urheberabgaben auf Multifunktionsdrucker. Auch wenn ich selbst ein gewisses Unverständnis dafür nachvollziehen kann, dass die billigen Alleskönner genauso hoch “besteuert” werden sollen wie Hochleistungskopierer für 1000 Euro — hier geht es doch um etwas ganz anderes: Die im Verband versammelten Hersteller haben Angst, dass ihnen das Gilette-Geschäftsmodell (Rasierer quasi geschenkt, dafür nachher sch***teure Klingen kaufen) versaut wird. Das Urheberrecht ist dabei eigentlich nebensächlich.

Ich wünsche mir (auch als jemand, der von Texten lebt, die jeder kopieren kann), dass die VG Wort auch unter dem Druck der Lobbyisten standhaft bleibt. Sollen halt die Druckerbauer ihre Hardware ein bisschen stärker subventionieren als sie das eh schon tun. Die Zeche zahlt nachher sowieso der Verbraucher über die Tintenpatronen und das Spezialpapier…

Der dünne Mann

Steve Jobs bei der Keynote zur WWDC 2008

Die Welt macht sich Sorgen um Steve Jobs. Jüngster Grund sind die vagen Anmerkungen zum Gesundheitszustand des Apple-Chefs, die CFO Peter Oppenheimer im gestrigen Conference Call von sich gab:

Ben Reitzes - Lehman Brothers

Okay, thanks. And then my last thing is just I would like to ask it as respectfully as possible; a New York newspaper today obviously called into question some issues around Steve and obviously his health, and we get a lot of questions about it and I’m really sorry to ask, because it’s a very private matter, but would you mind addressing the situation and just making it so we can have your official statement? And I apologize in advance for having to ask the question.

Peter Oppenheimer

Ben, Steve loves Apple. He serves as the CEO at the pleasure of Apple’s board and has no plans to leave Apple. Steve’s health is a private matter.

Wir erinnern uns: Im August 2004 wurde Jobs ein Tumor der Bauchspeicheldrüse entfernt.

Und bei der Keynote zur WWDC 2008 hatte der Mann wirklich besorgniserregend dünn ausgesehen. Wir drücken auf jeden Fall feste beide Daumen, dass das einfach an seiner bekannt bewussten Ernährung liegt und er ansonsten kerngesund ist. Man muss ihn ja nicht unbedingt mögen, aber Steve Jobs IST einfach Apple. Und ihn zu ersetzen (wann auch immer) wird enorm schwierig werden.

Es muss nicht immer “Die Welt” sein

Gestern Abend im Flieger habe ich mir einen Artikel aus der “WamS” reingeschraubt, der mich ganz schön genervt hat. Der Autor Helge Denker beschäftigt sich in dem auch online verfügbaren Beitrag “Es muss nicht immer Office sein” mit teils kostenlosen Alternativen zu Microsoft Office, als da wären OOo, Google Text und Tabellen sowie StarOffice.

Abgesehen von Sprachungetümen wie “gibt es das Open-Source-Projekt OpenOffice 3.0 zum kostenlosen Herunterladen bereit” und anderen möglicherweise Redigierfehlern ist der Text auch inhaltlich teilweise verwegen. So bietet Google angeblich einen “kostenlosen Dienst ‘Software as Service’” an. Und “einfache, mathematische Funktionen, die Excel seit Jahren bietet”, kennt Googles Tabellendienst laut Denker ebenfalls. Außerdem biete Microsoft “in den USA Office bereits als Online-Dienst und zum Mieten an” (Ersteres ist falsch!). Dazu noch Falschinformationen zu einer vermeintlich vollständigeren Version (PrOOo?) von OOo auf CD, die je nach Anbieter zwischen 60 und 80 Euro kosten soll.

Denker geht überdies an keiner Stelle auf die Historie von OpenOffice.org, StarOffice, Star Division und Sun ein und erwähnt auch mit keinem Wort den Zusammenhang zwischen OOo und StarOffice (das derzeit mit “Microsoft Windows, Linus und Solaris” läuft; der entsprechende Textkasten fehlt in der Online-Variante des Textes).

Und so etwas wird dann mit einer Reichweite von (laut Wikipedia) 1,34 Millionen Lesern unters Volk gebracht. Autsch. Vielleicht hätte man Schlussredaktion und Korrektorat doch nicht einsparen sollen?




Close
Powered by ShareThis