die Überschrift in der Maiausgabe auf Seite 10 „Die Krise zwingt Microsoft zum Sparen“ lässt den Eindruck entstehen, Sie wären fest im Griff dieser marktbeherrschenden Krake Microsoft.
Den Angaben zufolge wird im 2. Geschäftsquartal 2008 ein Umsatz von 16,63 Mrd. Dollar und ein Nettogewinn von 4,17 Mrd. $ erzielt; daraus errechnet sich eine Nettorendite von 25 Prozent (Bruttorendite von rd. 36 %). Somit zwingt die Krise Microsoft nicht zum Sparen mit Abbau von 5000 Arbeitsplätzen.
Ein ähnlicher Fall liegt bei SAP in Deutschland vor. Auch hier sollen tausende von Arbeitsplätzen zugunsten von wahnwitzigen Monopolgewinnen entfallen. Dabei gilt nach dem Grundgesetz die Sozialpflichtigkeit des Eigentums.
Wie die Finanzkrise zeigt, muss der Staat im Falle der Insolvenz bedeutender Unternehmen im marktwirtschaftlichen System für den Erhalt von Arbeitsplätzen faktisch haftend sorgen; mit Staatsgelder werden auch die Boni-Zahlungen an Manager getätigt und Defizite im Sozialsystem bei hoher Arbeitslosenquote ausgeglichen.
Im Umkehrschluss gehört deshalb den marktbeherrschenden Unternehmen ein Abbau von Arbeitsplätzen ohne Notlage von der Rechts- und Wirtschaftsordnung untersagt. Noch wirksamer wäre die Auflösung monopolartiger Strukturen, um volkswirtschaftlich schädliche Renditen und staatliche Gewährleistungen nicht entstehen zu lassen.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg: “Die flächendeckende Versorgung unseres Landes mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen und der Aufbau von Netzen der nächsten Generation sind wichtige Voraussetzungen für eine schnelle Rückkehr zu wirtschaftlichem Wachstum und steigendem Wohlstand. Mit unserer Breitbandstrategie wollen wir darauf hinwirken, zeitnah eine solche flächendeckende und hochleistungsfähige Breitbandversorgung zu erreichen. Die Breitbandstrategie ist ein Maßnahmenpaket mit Durchschlagskraft. Wenn alle Beteiligten die Strategie nach Kräften unterstützen und die Maßnahmen gemeinsam von Bund, Ländern, Kommunen und Wirtschaft umgesetzt werden, schaffen wir die erforderlichen Anreize für Innovation, Investition und Wachstum und sichern damit unsere Wettbewerbsfähigkeit.”
Die Ziele, die die Bundesregierung in der Breitbandstrategie formuliert, sind ambitioniert, aber realisierbar. Bis spätestens Ende 2010 sollen die heutigen Lücken in der Breitbandversorgung geschlossen und flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein. Bis 2014 sollen bereits für 75 Prozent aller Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Ziel ist, solche hochleistungsfähigen Breitbandanschlüsse möglichst bald flächendeckend verfügbar zu machen.
Ich halte jede Wette, dass wir weder 2010 Breitband* flächendeckend noch bis Ende 2014 für 75 Prozent aller Haushalte Minimum 50 Mbps haben werden. Denn das ist weder mach- noch bezahlbar. Oder ist irgendjemand anderer Meinung?
*definiert die Bundesregierung zurzeit übrigens noch mit 384 kbps
Ich weiß nicht, wie Ihr es mit Euren Mails haltet. Diese Studie von Neverfail klingt jedenfalls schon ausgesprochen bedenklich:
This behavior is greatly affecting employees’ work-life balance, potentially leading to problems with their health and general well-being. A staggering 94 percent of end user respondents use their phones to send e-mail or text messages during work nights or on the weekends, and nearly 80 percent never leave their phones at home when they go on vacation.
Employees are also taking risks with their relationships to remain connected, with 11 percent admitting to sending e-mail messages while engaged in “intimate behavior.” E-mail addiction has driven people to send messages from their mobile phones from just about anywhere, including in some dangerous and just plain bizarre scenarios or locations:
* 40 percent while on commercial flights when the plane is in the air
* 77 percent while driving when the car is moving
* 79 percent while in the bathroom
Der CEO der britischen Bankgesellschaft Royal Bank of Scotland Group plc, Fred Goodwin, hat im vergangenen Geschäftsjahr eine Vergütung in Höhe von 4,19 Mrd. Britische Pfund (GBP) erhalten, was einem Anstieg von 5 Prozent zum Jahr 2006 entspricht.
Jetzt kein Neid! Er war jeden Penny wert. Immerhin hat sich der Aktienkurs in den vergangenen 52 Wochen nur halbiert.
die Deutschen sind weniger prüde als ihre europäischen Nachbarn und mögen es erotisch auf ihrem Rechner. Sie sind führend, wenn es darum geht, Aktbilder auf dem Computer zu speichern. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von InSite im Auftrag von Western Digital.
Laut dpa möchte die Deutsche Messe AG den Erfolg der Computermesse CeBIT künftig nicht mehr auf der Basis der Anzahl der Aussteller und Besucher oder der gebuchten Fläche bewerten lassen.
Die CeBIT lässt sich nicht mehr in den alten Parametern messen,
sagte Ernst Raue, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG, am Mittwochabend in Hamburg. An was stattdessen sagte er leider nicht. Und das alles hört sich für mich auch nicht danach an, als erwarte die Messe 2008 irgendwie wieder mehr Besucher.
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