Archive for the 'Offiziös' Category

Die CeBIT macht mobil

Nord 1

Besucher der weltgrößten IT-Messe CeBIT können ihr Fachbesucherticket in diesem Jahr auch per Handy und SMS frei schalten. Schon in den Wochen vor Beginn der CeBIT, aber auch noch auf dem Weg zum Messegelände in Hannover können Sie eine kurze Textnachricht mit dem Registrierungscode auf der Rückseite des Papiertickets und wenigen weiteren Angaben an die Nummer 0176/888 99999 schicken. Die Fachbesuchertickets aus Papier und auch die elektronischen Eintrittskarten können außerdem im Internet unter www.cebit.de aktiviert werden.

Besucher, die sich zuvor bei der CeBIT registriert haben, können in diesem Jahr die erstmals eingerichteten Fast Lanes nutzen. An allen zehn Eingängen zum Messegelände in Hannover steht dieses Angebot zur Verfügung. Es ermöglicht den zuvor registrierten Besuchern einen deutlich schnelleren Zugang zur CeBIT.

Erst mal schauen, ob diese Jahr überhaupt Schlange stehen angesagt ist :D

Im Norden nix Neues

“Wir wollen unser Profil schärfen”, sagte Messe-Vorstand Ernst Raue am Montag in Hannover. In diesem Jahr will sich die CeBIT mehr an Themen und Lösungen orientieren. Ein Konferenzprogramm soll zusätzliche Fachbesucher anlocken. Ein Schwerpunkt der Messe vom 4. bis 9. März soll “Green IT” werden. Sieben Wochen vor dem CeBIT-Start haben sich rund 5500 Aussteller aus 75 Ländern angemeldet, davon gut 150 aus dem Partnerland Frankreich. Die CeBIT 2007 zählte 6153 Aussteller und 480.000 Besucher.

Auch sieben Wochen vor dem Startschuss das ewig gleiche Lied.

“Projekt Halle 1 abgeschlossen”

Eben heißt es aus Hannover:

Die Deutsche Messe als Veranstalter der weltgrößten IT-Messe CeBIT hat das Projekt Halle 1 abgeschlossen. „Wir haben mit 98 Prozent der betroffenen Aussteller einvernehmliche Lösungen gefunden“, sagte der Bereichsleiter CeBIT der Deutschen Messe, Dr. Sven Michael Prüser, am Mittwoch in Hannover. Die Deutsche Messe hatte sich entschlossen, die Halle 1 für die nächste CeBIT nicht mehr zu nutzen. Mit den Unternehmen, die in der Halle feste Ausstellungsstände installiert hatten, sind in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche geführt worden, um mit allen eine für beide Seiten akzeptabel Lösung zu finden.

Und:

Über die konkrete Form der Nachnutzung der Halle 1 ist noch nicht entschieden worden.

Die interessante Frage lautet: Wer sind die zwei Prozent, mit denen es keine Einigung gab? Und was passiert mit denen?

Das Tor zur verbotenen Stadt

Was mit uns passiert, ist leider schon geklärt: Statt in unser liebgewordenes Hüttchen (”Trelement”) auf dem Dach von Halle 1 müssen wir uns in irgendein finsteres Loch in Halle 7 begeben. Vermutlich stickig und fensterlos und 500 Meter bis zum nächsten Ascher. Das ist das Ende des Qualitätsjournalismus…

Erfolgskontrolle

CeBIT Next show 2008

Laut dpa möchte die Deutsche Messe AG den Erfolg der Computermesse CeBIT künftig nicht mehr auf der Basis der Anzahl der Aussteller und Besucher oder der gebuchten Fläche bewerten lassen.

Die CeBIT lässt sich nicht mehr in den alten Parametern messen,

sagte Ernst Raue, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG, am Mittwochabend in Hamburg. An was stattdessen sagte er leider nicht. Und das alles hört sich für mich auch nicht danach an, als erwarte die Messe 2008 irgendwie wieder mehr Besucher.

So ein Tag…

Was war heute noch gleich für ein Tag?

Realsatire auf der Berliner Bühne

Der Bitkom hat heute wieder mal vor dem Untergang der IT-Zivilisation gewarnt. Sollten jedoch die aktuellen Vorwürfe zutreffen, wird es allmählich Zeit für einen Relaunch der politischen Strukturen in Berlin.

Unternehmen und Blog-Betreiber müssen der Deutschen Nationalbibliothek in Zukunft regelmäßig elektronische Kopien ihrer Internetseiten abliefern. Dieses Szenario sei in Plänen der Bundesregierung vorgezeichnet, warnt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM).

Show must go on

Poll Grafik

Mir war nicht bewusst, dass der Messeschnellweg von acht Kollegen in der Printredaktion gelesen wird. Herzlich willkommen im Internet, Ihr Pilzköppe!

Triumph des Wollens

Da freut sich aber jemand wie ein Schneekönig:

Ernst Raue grinst

Das wurde in der Halbzeitpause gespielt:

An den ersten drei Messetagen trafen sich deutlich mehr als 200 000 Besucher auf der CeBIT, um sich über die Trends und Themen der digitalen Welt zu informieren. Das entspricht einem Zuwachs von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zehn Euro die Stunde

In einem in unsäglichem Deutsch voller Fehler abgefassten Dokument informiert die Deutsche Messe über die Details der drahtlosen Vernetzung ihrer Veranstaltungen. Kurz gefasst: Es gibt eine Handvoll Roaming-Partner (eigentlich nur vier, wenn man T-Mobile und T-Systems als DTAG betrachtet) und ansonsten muss man die messeeigenen Wertkarten kaufen. Die es nur vor Ort und nicht vorab gibt.

Zehn Euro für eine Stunde drahtloses Surfen sind total unzeitgemäß und eine üble Abzocke — selbst wenn man sich damit mehrmals einloggen kann und E-Mails über einen Relay-Server rausgehen. Unschön ist ferner, dass Nutzer ihre WEP-Verschlüsselung (WPA wird erst gar nicht erwähnt) explizit deaktivieren müssen, um das Messenetz “mobileandmail” zu verwenden. Drahtloses VPN kann nicht jeder, liebe Planer!

Joy of Tech WiFi joke

Kann man jetzt nur hoffen, dass recht viele Aussteller ein WLAN installieren und öffentlich machen (falls das nicht verboten ist wie auf der IFA). FON ist ja zumindest laut CeBIT-Katalog leider nicht da. Dabei wäre die CeBIT doch die Chance gewesen, ein paar Paletten “La Foneras” unters Volk und auf die Stände zu bringen. Martin Varsavsky, Robert Lang, Christiane zu Salm — can you hear me?

Wir lassen fahren …

Die Antwortkarte für die offizielle CeBIT-Eröffnung am 14. März ist eingetrudelt:

CeBIT-Antwort

Drei-Klassen-Gesellschaft - Oberschicht lässt fahren, Mittelstand schaltet selbst, Unterschicht bleibt fern. Es treten an und reden: ein Mensch aus Hannover, einer vom Bitkom sowie Frau Russo von Lucent, die vermutlich ein Abo bis 2012 für die Eröffnungsfeier abgeschlossen hat. Das Schlusswort spricht die Nachfolgerin von Gerhard Schröder. Dann kann es losgehen.




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