Aus der Inbox:
Hallo,
Pfingsten ist der Geburtstag der Gemeinde der Christen. Dass wir heute eine prosperierende Wirtschaft haben, ist hauptsächlich der Kultur zu verdanken, die über die Jahrhunderte durch christliche Werte gepägt wurde. Ein Vergleich mit Ländern anderen Hintergrunds zeigt dies überdeutlich.
Als Christ ärgere ich mich über die Tatsache, dass Sie Ihre “Meldungen der Woche” ausgerechnet an einem Feiertag wie diesem verbreiten. Morgen ist wieder eine Arbeitstag, da geht das schon auch noch. Und Programme, die sowas einfach automatisch tun, sollte man so konfigurieren können, so dass die Achtung vor dem Feiertag auch da Platz findet. Andernfalls sind sie sich schlecht gemacht.
Ihnen persönlich, der Sie diese Mecker-Mail lesen, mache ich keinen Vorwurf. Ganz im Gegenteil, ich wünsche Ihnen, dass Sie die freien Tage genießen konnten. Wenn Sie meine Hinweise aber im Redaktionskreis zur Diskussion stellen würden, das fände ich gut. Der Sonntag ist halt eine geniale Idee des Schöpfers und da müssen wir in einer Zeit, wo es immer mehr nur noch um das Geschäftemachen geht, drauf achten, dass der nicht dem Bach runter geht. Und das gilt um so mehr für die Feiertage.
Herzliche Grüße
XXX
Nun, lieber Leser — öffnen sie den Newsletter einfach erst am Montag (bzw. Dienstag, bei Pfingsten). Damit sollte uns beiden geholfen sein. Oder ist jemand anderer Meinung?

Aus einem “WSJ”-Interview (nur für Abonnenten) mit Intel-Chef Paul Otellini…
XBox Pops, Microsoft Drops
Von Forbes.
Die Xbox ist der iPod Microsofts.
Die Golems haben mit einem Menschen gesprochen, der ein Verfallsdatum für digitale Daten fordert.
Ich setze mich für das digitale Vergessen ein, weil wir in der analogen Welt in der Regel vergessen und uns nur im Ausnahmefall erinnern.
Recht so. Guter Mann. Weg mit dem Datenmüll.

Deutschland ist ein Ort der versteckten Innovation: Zahlreiche mittelständische Unternehmen entwickeln zukunftsfähige Hochtechnologien, ohne dass die breite Öffentlichkeit davon Notiz nimmt und bilden so das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Mit vielen von ihnen arbeitet Intel in den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Im Laufe des ersten Halbjahres 2008 machen sich die zwei Journalisten Thorsten Wehner und Nik Schäffler auf den Weg, um einige dieser Innovationstreiber in Bild und Ton zu porträtieren. Der treue Begleiter der beiden Innovationsreporter ist ein VW „Bulli“, Baujahr 1974, mit dem sie ihre Deutschlandreise bestreiten werden.
Ein neues, na sagen wir mal “Corporate Blog” von Intel. Thorsten Wehner kenn’ ich noch aus seiner Zeit bei der “Tomorrow”. Gut der Mann. Bin gespannt, wie es mit dem Projekt Deutschlandreise weitergeht.
Die CeBIT stellt die besten IT-Tops und IT-Flops (gestern, heute, morgen) vor.
Wäre das Scheitern eines Produkts vorab zu erkennen gewesen? Beispiel: Der erste Personal Digital Assistant (Apple Newton) fiel vor allem technisch durch, der nächste Versuch (Palm) wurde aufgrund seines Geschäftsmodells kritisiert und fand wenig Verbreitung. Heute hat fast jeder Hersteller einen PDA im Angebot.
Wäre das Scheitern einer Messe vorab zu erkennen gewesen?
Von einem PDF nen Screenshot machen, den in Word platzieren, das DOC in Excel importieren und das Excel-File in eine Powerpoint-Präsentation schmeißen. Das dann per Mail verschicken mit den Worten „Mach mir da mal ein JPG draus, bitte“. So arbeiten Marketing-Leute.
Von Nerdcore. Danke an Volker für die Hinweis-IM.
Ich bin wohl wieder der Vorletzte, der es mitbekommen hat: Die CeBIT lässt bloggen. Und zwar von Professionellen. Schwer enttäuscht, viel geweint. Und sie haben einen Counter bis zum Messestart auf der Homepage. Wollte ich auch immer haben, ist aber an technischen Herausforderungen gescheitert. Dieser Zug ist jetzt für uns abgefahren. Kein USP mehr. Muss erstmal mit Tom in Klausur, neues Konzept entwerfen. Vielleicht auch was mit Kunst und Zukunft?

Microsoft und Dell machen jetzt auch bei Bonos PRODUCT (RED) mit. Dabei geht ein kleiner Teil vom Erlös der erröteten Produkte in die Bekämpfung von AIDS in Afrika. Grundsätzlich also löblich.
Weit löblicher ist aber die Rede von Bill Gates beim WEF in Davos. Der Microsoft-Gründer macht offenbar einen ähnlichen Wandel durch wie Heiner Geißler, nachdem der nicht mehr Generalsekretär war…
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