Archive for the 'Achtung Produkt' Category

Selbstversuch

Aus der Inbox:

Auch mittelständische Firmen können von SAPs neuer Unternehmenssoftware profitieren. Dies ergab ein neunmonatiger Praxistest, den fünf Studenten des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts mit der IT-Lösung “Business ByDesign” durchgeführt haben.

Erinnert mich an meine alten Otto-Schallplatten: “Die Wissenschaft hat festgestellt, dass Rauchen doch nicht gesundheitsschädlich ist. Gezeichnet Dr. Marlboro.”

Hunde und Technik

Vertragen sich nicht so recht.

Firefox 3: Der beste Browser

Zumindest für den Moment. Sagt der gute alte Walt.

Preisacrobaten

Ich hatte mich gestern öffentlich und auch nichtöffentlich in einem Corporate Blog von Adobe über die Euro-Preise von Acrobat 9 mokiert. Dort antwortete mir Pressesprecher Christoph Sahner wie folgt:

Hallo, Herr Cloer,

wir kennen die kritischen Stimmen zur Preisgestaltung bereits seit der Einführung der Creative Suite 3. Wir haben mit den Kunden gesprochen und ihnen mehr Transparenz zur Preisfindung gegeben und die sind dabei durchwegs auf Verständnis gestoßen.

Prinzipiell fließen in den Preis natürlich offensichtliche Zusatzkosten wie z.B. für die Lokalisierung ein. Außerdem sind in Europa 4 Hauptwährungen und 14 Sprachen zu unterstützen, unterschiedliche Rahmenbedingungen für den Marktzugang zu erfüllen und die entsprechenden Vertriebs- und Supportstrukturen zu unterhalten - alles übrigens Kosten, die in lokaler Währung anfallen und nicht in Dollar. Dadurch sind die Zusatzkosten pro verkaufter Unit sehr viel höher als in einem homogenen Markt wie den USA.

Und schließlich hat Software einen (Produktiv-)Wert, der sich aus den lokalen Gegebenheiten ergibt und der sich - auch aus Gründen der Investitionssicherheit - nicht immer an kurzfristige Währungsschwankungen angleichen lässt. So haben wir in Zeiten eines stärkeren Dollars auch nicht die lokalen Preise erhöht, um solchen Schwankungen Rechnung zu tragen.

Ich überlasse die Kommentare mal Euch.

Seven Up

Windows 7 macht Anleihen beim iPhone. Na, uns soll’s recht sein.

Jetzt doch: OLPC mit Windows

War wohl eine ganz schöne Arbeit…

Walt testet neue Headsets

VBA****karte

Tolle Produktpolitik der MacBU von Microsoft:

Microsoft on Tuesday announced it would restore support for Visual Basic for Applications (VBA) to Microsoft Office for Mac, a direct result of complaints from users about the removal of the suite’s cross-platform automation functionality.

Microsoft will return VBA to the next full upgrade to the Mac version of Office, the company said. While Office 2008, which was sharply criticized for omitting VBA, will receive bug-fix updates (such as Service Pack 1, also announced Tuesday), it will not be updated to add VBA support.

Schreiben die MacWorld-Kollegen drüben. Lassen wir also die Mac-Nutzer mal ein Paar Jahre ohne VBA, hm? Sehr originell. Schwacher Trost, dass das (VBA) früher eh nie vernünftig funktioniert hat, von wegen Hinterherhinken hinter der Windows-Variante und systembedingter Probleme (andere Pfadnotationen etc.)…

Ach ja: Das Service Pack 1 für Office 2008 gibt’s hier.

Friend Connect

OpenSocial im praktischen Einsatz. Diese Ideenschmiede haut mich immer wieder um.

Dufthandy

Aus der Abteilung “Das hat uns gerade noch gefehlt”:

„Dufte Grüße aus dem Sommerurlaub.“ So oder ähnlich könnten MMS-Grüße lauten, die – begleitet von einem Hauch von frischer Meeresbrise – Freunde oder Bekannte demnächst als Duftnachricht auf ihrem Handy empfangen. Das deutsche Konsortium, bestehend aus dem Institut für Sensorikforschung und Innovationsberatung aus Göttingen (isi GmbH) und der conVISUAL AG, dem Spezialisten für interaktive Mehrwertdienste aus Oberhausen, hat eine Anwendung zum Patent angemeldet, die es dem Nutzer erlaubt, Düfte auf ein entsprechend ausgestattetes Handy zu verschicken.

Das Prinzip ist einfach und kommt ohne zusätzliche Hardware aus. Benötigt werden das Dufthandy und ein Chip, der auf der Größe einer SD-Speicherkarte eine Vielzahl verschiedener Düfte enthält. Der Duftchip kann von unterschiedlichen Anwendungen angesprochen werden: per SMS und MMS, von einem angeschlossenen PC oder von speziellen Duftprogrammen auf dem Handy. Um Spam zu vermeiden, kann der Nutzer eine ankommende Duftnachricht akzeptieren oder ablehnen.

Die Einsatzbereiche sind vielfältig: von duftenden MMS-Grüßen über Werbechips mit Duftproben von Parfüms bis hin zu Spielen für Handy und PC, bei denen die Düfte für ein besonderes Spielerlebnis sorgen.

“Äh Schatz, ich sitz grad auf dem Klo” — “Das rieche ich auch!” und ähnliche Szenarien poppen da doch automatisch auf…




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