Sind wir nicht alle ein Peripheriegerät?
Archive for the 'Ablenkungsmanöver' Category
Network Appliance hat eine neue Markenidentität, einschließlich neuem Firmennamen, Logo, Slogan, Corporate Design, Messaging und mehr. Der offizielle Unternehmensname lautet ab sofort kurz und prägnant NetApp.
Möchte wissen, was der Spaß gekostet hat. Werden doch ohnehin bald gekauft. Immerhin haben sie den Börsenwert in einem Jahr fast halbiert. In den USA klingt die Meldung natürlich noch viel besser:
Extensive market research and testing helped NetApp create a new identity system that crystallizes the company’s promise to the market and unifies the look of and the experience everyone has with NetApp.
Während viele Taiwaner auf den Eee-PC-Zug von Asus aufgesprungen sind, hat sich Acer bislang vornehm zurückgehalten und die Beobachter im Halbmunkel gelassen. Angeblich noch in diesem Jahr … Stefan Engel, Acer-Geschäftsführer in Deutschland, konnte auf der CeBIT-PK zwar drei Pfund Pressemitteilungen zu neuen Geräten verteilen, doch ein Mini-Notebook war nicht darunter. Auf Nachfrage sagte er: “Wir arbeiten an gewissen Produkten.” Mit Sicherheit werde noch in diesem Jahr ein Gerät angekündigt/vorgestellt/auf den Markt gebracht. Vielleicht liegen sie ja richtig in Ahrensburg mit ihrer abwartenden Haltung. Immerhin hat die zugekaufte Tochter Packard Bell ein Mini-Notebook namens EasyNote XS im Portfolio. Erwähnt wurde dies jedoch nicht. Chance verpasst.
Die Gewerkschaft verdi hat heute die Beschäftigen des Öffentlichen Dienstes für kommenden Dienstag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. In den Warnstreik will verdi unter anderem Nahverkehrsbetriebe einbeziehen.
Das wäre ein lustiger Messebeginn, meine Fresse. Zum Glück hause ich nur eine Stunde entfernt von der Messe. Vielleicht kann man ja ein Alternativprogramm durchziehen, mit Museen und dem ganzen Gedöns. Wäre doch mal nett: Ein Tag Hannover ohne Messe und ohne uestra. Guter Plan. Hart bleiben, Genossen!
Anbei ein Foto von Streikbrechern in der uestra, liederliches Gesindel. Lachen bei der Arbeit geht ja gar nicht!

Aus diesem Grund öffnet sueddeutsche.de in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 25.1., ab 0.30 Uhr (durchgängig bis Montagabend) die Kommentarfunktion für alle Artikel. Die Community-Moderatoren von sueddeutsche.de werden auch anwesend sein und für einen reibungslosen Diskussionsablauf sorgen.
Am Montag gelten dann wieder die normalen Kommentar-Öffnungszeiten von 8 - 19 Uhr.
Wir wünschen: Frictionlessdiscussionworkflow!
Die “Süddeutsche Zeitung” hat sich unter Online-Vordenkern in der letzten Zeit viele Feinde gemacht. Vermutlich mit Absicht. Ich bin zu faul zum Verlinken, es ist 01:30 Uhr. Nun startet die Qualitätsarmada einen neuen Angriff auf das Scheißweb. Stichwort: Entwertung einer Kulturproduktion. Das Internet sei kein Geschäftsmodell für Inhalte. Ich reiße mal aus dem Zusammenhang:
Die vielgelobten Blogs und Sammelportale wiederum tun in den meisten Fällen nichts anderes, als traditionelle Inhalte durch eine Zweitverwertung noch weiter zu entwerten.
Irgendwie möchte man die SZ in den Arm nehmen und ganz fest drücken. Später. Erstmal muss ich entwerten.
Stellungnahme von Nokia und dem Betriebsrat der Nokia GmbH zu den Gesprächen am 12. Februar 2008 in Helsinki
Espoo, 12. Februar 2008 – Die Vertreter des Betriebsrates der Nokia GmbH trafen sich heute mit Vertretern der Nokia Unternehmensleitung in Helsinki, um über die bereits öffentlich bekannten Pläne zur Schließung seines Standortes in Bochum zu sprechen. Die Gespräche fanden in einer konstruktiven Atmosphäre statt.
Man hat sich artig begrüßt, es gab Kaffee und Gebäck und niemand hat rumgebrüllt.
Gegenstand der Gespräche waren zum einem verschiedene, von den Arbeitnehmervertretern vorgestellte Alternativen für die Zukunft des Produktionsstandorts Bochum, sowie die bevorstehenden Verhandlungen zwischen den Arbeitnehmervertretern und der deutschen Unternehmensleitung. Unter anderem haben die Arbeitnehmervertreter verschiedene Alternativen für die Zukunft des Standortes Bochum präsentiert. Dazu zählten unter anderen eine weitere Automatisierung der Produktion sowie die Verschiebung des Schwerpunktes der Bochumer Produktion.
Zum einen Ohr rein, zum anderen Ohr raus.
Das Management von Nokia musste diese alternativen Vorschläge leider als nicht umsetzbar bewerten. Die notwendige Effizienz würde dadurch nicht erreicht und die Gesamtstrategie von Nokia nicht unterstützt.
Der Weg war umsonst (nach Espoo).
Während des Treffens wurden verschiedene Alternativen zur Beschäftigung in Bochum diskutiert. Die Vertreter des Betriebsrates und Nokia haben sich zum gemeinsamen Ziel gesetzt, innovative Lösungen für die Zukunft der Nokia Beschäftigten in Bochum zu finden. Beide Seiten einigten sich darauf, dass das vorrangige Ziel ist, für die Nokia Beschäftigten in Bochum Arbeitsplätze bei Unternehmen zu finden, die vertrauensvoll sind und langfristige Geschäftsziele verfolgen.
Genau. Anders als Nokia, dessen Gesamtstrategie eher auf Effizienz setzt (s.o.).
Nokia und die Vertreter des Betriebsrates der Nokia GmbH vereinbarten eine konstruktive Zusammenarbeit bezüglich neuer Arbeitsplatzmöglichkeiten. Als nächster Schritt wird sich am 14. Februar 2008 eine aus Vertretern von Nokia und dem Land Nordrhein-Westfalen bestehende Arbeitsgruppe treffen. Diese wird über innovative Lösungen für die Zukunft des Nokia Standortes in Bochum diskutieren.
Bla bla bla. Hartz IV.
Das hier ist viel lustiger, ich weiß schon.
Eben war ich auf der Suche nach einem Ansprechpartner für die Presse bei BenQ Deutschland. Die Durchwahl “darf ich leider nicht rausgeben”, sagte die Zentrale. Aber den Namen. Abgesehen davon, dass ich die Vorgabe vollkommen kontraproduktiv finde, zeigt Google fünf Treffer mit der Durchwahl an. Vielleicht ruft Frau Wiesner in den nächsten Tagen mal bei mir an und fragt, was ich von ihr wollte. Meine Telefonnummer findet sie bei Google.





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