Archive for the 'Ablenkungsmanöver' Category

“Gezielte” Werbung

Emily Steel schreibt beim “Wall Street Journal” (nur für Abonnenten):

Revenue Science, one of the leading players in the business of targeted advertising, gathers information about consumers and then sells it to marketers. According to the company’s “file” on me, I’m a “hip homemaker” who probably trades stocks and buys expensive clothes and boats.

Actually, I’m 24, single and I live in a cramped New York City apartment where my television sits on top of my refrigerator. I sometimes dog-sit for extra spending money and have never bought or sold a single stock. As for luxury boats, the closest I’ve come to one most recently was during a run past a yacht club in St. Petersburg, Fla., three years ago when I was an intern at a newspaper there.

Die ganze Werbebranche lügt sich so was von einen in die Tasche, gee…

Windows damals im Jahr 1972

Kinder, wie die Zeit vergeht. Via Wolfgang Miedl.

Umbau ist Verantwortung

Obermann im Videoplayer

Dieser Clip ist von gestern. 14.000 Mitarbeitern der Deutschen Telekom dürfte er heute vermutlich eher wie Hohn und Spott vorkommen…

Verbands-Gejammer

Der BITKOM malt Schreckens-Szenarien zu drohenden Urheberabgaben auf Multifunktionsdrucker. Auch wenn ich selbst ein gewisses Unverständnis dafür nachvollziehen kann, dass die billigen Alleskönner genauso hoch “besteuert” werden sollen wie Hochleistungskopierer für 1000 Euro — hier geht es doch um etwas ganz anderes: Die im Verband versammelten Hersteller haben Angst, dass ihnen das Gilette-Geschäftsmodell (Rasierer quasi geschenkt, dafür nachher sch***teure Klingen kaufen) versaut wird. Das Urheberrecht ist dabei eigentlich nebensächlich.

Ich wünsche mir (auch als jemand, der von Texten lebt, die jeder kopieren kann), dass die VG Wort auch unter dem Druck der Lobbyisten standhaft bleibt. Sollen halt die Druckerbauer ihre Hardware ein bisschen stärker subventionieren als sie das eh schon tun. Die Zeche zahlt nachher sowieso der Verbraucher über die Tintenpatronen und das Spezialpapier…

Selbstversuch

Aus der Inbox:

Auch mittelständische Firmen können von SAPs neuer Unternehmenssoftware profitieren. Dies ergab ein neunmonatiger Praxistest, den fünf Studenten des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts mit der IT-Lösung “Business ByDesign” durchgeführt haben.

Erinnert mich an meine alten Otto-Schallplatten: “Die Wissenschaft hat festgestellt, dass Rauchen doch nicht gesundheitsschädlich ist. Gezeichnet Dr. Marlboro.”

Preisacrobaten

Ich hatte mich gestern öffentlich und auch nichtöffentlich in einem Corporate Blog von Adobe über die Euro-Preise von Acrobat 9 mokiert. Dort antwortete mir Pressesprecher Christoph Sahner wie folgt:

Hallo, Herr Cloer,

wir kennen die kritischen Stimmen zur Preisgestaltung bereits seit der Einführung der Creative Suite 3. Wir haben mit den Kunden gesprochen und ihnen mehr Transparenz zur Preisfindung gegeben und die sind dabei durchwegs auf Verständnis gestoßen.

Prinzipiell fließen in den Preis natürlich offensichtliche Zusatzkosten wie z.B. für die Lokalisierung ein. Außerdem sind in Europa 4 Hauptwährungen und 14 Sprachen zu unterstützen, unterschiedliche Rahmenbedingungen für den Marktzugang zu erfüllen und die entsprechenden Vertriebs- und Supportstrukturen zu unterhalten - alles übrigens Kosten, die in lokaler Währung anfallen und nicht in Dollar. Dadurch sind die Zusatzkosten pro verkaufter Unit sehr viel höher als in einem homogenen Markt wie den USA.

Und schließlich hat Software einen (Produktiv-)Wert, der sich aus den lokalen Gegebenheiten ergibt und der sich - auch aus Gründen der Investitionssicherheit - nicht immer an kurzfristige Währungsschwankungen angleichen lässt. So haben wir in Zeiten eines stärkeren Dollars auch nicht die lokalen Preise erhöht, um solchen Schwankungen Rechnung zu tragen.

Ich überlasse die Kommentare mal Euch.

Ungarischer Eiersalat

Aus einer dpa-Meldung:

Ballmer war am Montag nach Budapest gereist, um ein Kooperationsabkommen mit der ungarischen Regierung zu unterzeichnen, mit dessen Hilfe der Gebrauch von Computern und die Nutzung des Internets in breiteren Bevölkerungsschichten popularisiert werden sollen. Am Nachmittag hielt er einen Vortrag an der Budapester Wirtschaftsuniversität. Dabei wurde er von einem Microsoft-Gegner mit Eiern beworfen, denen er jedoch auszuweichen vermochte. Der Störenfried wurde aus dem Saal geleitet.

Update: Und hier das Video dazu. Embedding leider nicht möglich…

Mut zur Lücke

“In 25 Jahren vielleicht”, sagt ein Kollege.

Vom VW-Prototypen, der voraus in eine Lücke fährt, habe ich leider noch kein Video gefunden. Wird nachgereicht.

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Interessanter Artikelvorschlag eines Kollegen: Wie schrotte ich meinen Monitor, ohne dass der Support etwas merkt? Ideen gesucht …

Hands Free 3D

Sind wir nicht alle ein Peripheriegerät?




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