Das Service Pack 1 (SP1) für Vista. Die Installation lief ganz brav, hat ungefähr eine Stunde gedauert (auf einen billigen Büro-PC von HP mit 3 GHz Pentium 4, 2 GB RAM und SATA-Platte) wie angekündigt und aussagekräftigen Bildschirmmeldungen.
Trotzdem ein steiniger Weg bis dorthin, denn die Deinstallation der Ultimate-Extra-Sprachpakete gestern lief ungelogen den ganzen Tag. Irgendwann hab ich unterwegs mal bei “Niederländisch” abgebrochen, weil sich der Fortschrittsbalken überhaupt nicht mehr gerührt hat. Beim Neustart dann ungefähr 20 Minuten lang “Updates werden konfiguriert” beim Runterfahren und nochmal 40 Minuten beim Hochfahren. Abartig. Den zweiten, abschließenden Neustart durfte der Rechner dann in meiner Abwesenheit erledigen.
Die Moral von der Geschicht: Installiere keine zusätzlichen Sprachpakete nicht. Es sei denn, Du brauchst sie wirklich. Was bei mir nicht der Fall war. Selber Schuld also.
Habe gerade bei der Zeitungsmutter einen Kommentar im Feedback verfolgt und den Namen des Kommentators gegoogelt. Bislang war ich immer der Ansicht, dass sich Informationen nicht (oder nur aufwändig) einem Menschen zuordnen lassen, weil sie im Grundrauschen des Internets untergehen. Für Menschen mit nicht normalen Namen gilt das nur eingeschränkt, vor allem, wenn sie gerne und freizügig kommentieren.
Über besagte Person habe ich in wenigen Minuten herausgefunden, welchen Sport sie ausübt (Tennis), was sie für Interessengebiete hat (Archäologie und IT), was sie für eine Meinung zur katholischen Kirche hat (hüstel), wie alt sie etwa ist (Rente), dass sie Bio-Molkereiprodukte favorisiert (Joghurt), welchen Beruf sie ausgeübt hat (Arzt), welche E-Mail- und reale Adresse sie hat und an welcher Krankheit sie leidet. Abgründe tun sich auf.
Danke schön, Microsoft. Euer teuerstes Vista Ultimate mit den “exklusiven”, nur als Ultimate-Extras erhältlichen zusätzlichen Sprachpaketen verweigert Euer schönes Service Pack 1 (SP1). Das ist wirklich großartig.
Nicht neu, ich weiß schon. Ich versuche erstmal, meine Language Packs wieder loszuwerden (geht übrigens über Systemsteuerung > Regions- und Sprachoptionen) und schaue, ob dann was geht.
Innerhalb weniger Tage hat sich mit Gary Gygax und Arthur C. Clarke rund die Hälfte meiner Jugend von der Erde verflüchtigt. Das drückt etwas auf die Stimmung.
Sehenswerte Werbung 2.0, auch wenn ich hier schon öffentlich gelobt habe, Zwonull nicht mehr zu verwenden. Aber so ist das mit öffentlichen Gelöbnissen - Geschichte.
Der CEO der britischen Bankgesellschaft Royal Bank of Scotland Group plc, Fred Goodwin, hat im vergangenen Geschäftsjahr eine Vergütung in Höhe von 4,19 Mrd. Britische Pfund (GBP) erhalten, was einem Anstieg von 5 Prozent zum Jahr 2006 entspricht.
Jetzt kein Neid! Er war jeden Penny wert. Immerhin hat sich der Aktienkurs in den vergangenen 52 Wochen nur halbiert.
Genial. In zehn Jahren kann man sich von diesen Dingern auf Almen tragen lassen und die schöne Umgebung mit Zippen und Wein genießen. Oder man greift fremde Länder damit an und lässt die Beute wegtragen. Nur der Sound muss noch etwas optimiert werden.
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