Monthly Archive for March, 2008

Domino-Theorie

Volker hat in seinem Blog eine schöne Hitliste der zehn gängigsten Irrglauben in der Domino-Community niedergeschrieben. Da ich sie lustig finde, habe ich sie mal für Euch hier übersetzt (kann ja nie schaden).

  1. Eine Migration von Domino auf Exchange ist Geldverschwendung. Nicht so eine Migration von Exchange auf Domino.
  2. Exchange-Server stürzen ständig ab und die Nutzer sind dann tagelang ohne Mail.
  3. Windows ist eine brauchbare Plattform für den Domino-Betrieb, aber ungeeignet für Exchange.
  4. Migrationen von Domino auf Exchange werden von inkompetenten oder bösartigen Managern befohlen.
  5. Exchange ist proprietär. Domino hält sich an offene Standards.
  6. Die Mehrheit der Outlook-Nutzer arbeitet gegen Exchange-5.5-Server.
  7. Es gibt 130 Millionen Notes-Nutzer.
  8. Microsoft-Mitarbeiter sind Gewohnheitslügner.
  9. Nutzer hassen Outlook.
  10. CIOs von Microsoft-Kunden sind inkompetent.

Dem steht nur ein weit verbreiteter Irrglaube aus der Exchange-Gemeinde gegenüber:

Notes ist tot.

Was nicht stimmen kann. Sonst müsste ich wohl kaum damit arbeiten hier :D

Ich habs drauf

Installation von Vista SP1

Das Service Pack 1 (SP1) für Vista. Die Installation lief ganz brav, hat ungefähr eine Stunde gedauert (auf einen billigen Büro-PC von HP mit 3 GHz Pentium 4, 2 GB RAM und SATA-Platte) wie angekündigt und aussagekräftigen Bildschirmmeldungen.

Trotzdem ein steiniger Weg bis dorthin, denn die Deinstallation der Ultimate-Extra-Sprachpakete gestern lief ungelogen den ganzen Tag. Irgendwann hab ich unterwegs mal bei “Niederländisch” abgebrochen, weil sich der Fortschrittsbalken überhaupt nicht mehr gerührt hat. Beim Neustart dann ungefähr 20 Minuten lang “Updates werden konfiguriert” beim Runterfahren und nochmal 40 Minuten beim Hochfahren. Abartig. Den zweiten, abschließenden Neustart durfte der Rechner dann in meiner Abwesenheit erledigen.

Die Moral von der Geschicht: Installiere keine zusätzlichen Sprachpakete nicht. Es sei denn, Du brauchst sie wirklich. Was bei mir nicht der Fall war. Selber Schuld also.

Wer bin ich?

Habe gerade bei der Zeitungsmutter einen Kommentar im Feedback verfolgt und den Namen des Kommentators gegoogelt. Bislang war ich immer der Ansicht, dass sich Informationen nicht (oder nur aufwändig) einem Menschen zuordnen lassen, weil sie im Grundrauschen des Internets untergehen. Für Menschen mit nicht normalen Namen gilt das nur eingeschränkt, vor allem, wenn sie gerne und freizügig kommentieren.

Über besagte Person habe ich in wenigen Minuten herausgefunden, welchen Sport sie ausübt (Tennis), was sie für Interessengebiete hat (Archäologie und IT), was sie für eine Meinung zur katholischen Kirche hat (hüstel), wie alt sie etwa ist (Rente), dass sie Bio-Molkereiprodukte favorisiert (Joghurt), welchen Beruf sie ausgeübt hat (Arzt), welche E-Mail- und reale Adresse sie hat und an welcher Krankheit sie leidet. Abgründe tun sich auf.

Undank ist der Ultimative Lohn

Vista Ultimate mag kein SP1

Danke schön, Microsoft. Euer teuerstes Vista Ultimate mit den “exklusiven”, nur als Ultimate-Extras erhältlichen zusätzlichen Sprachpaketen verweigert Euer schönes Service Pack 1 (SP1). Das ist wirklich großartig.

Nicht neu
, ich weiß schon. Ich versuche erstmal, meine Language Packs wieder loszuwerden (geht übrigens über Systemsteuerung > Regions- und Sprachoptionen) und schaue, ob dann was geht.

Arthur C. Clarke

Innerhalb weniger Tage hat sich mit Gary Gygax und Arthur C. Clarke rund die Hälfte meiner Jugend von der Erde verflüchtigt. Das drückt etwas auf die Stimmung.

Vintage-Werbung

Sehenswerte Werbung 2.0, auch wenn ich hier schon öffentlich gelobt habe, Zwonull nicht mehr zu verwenden. Aber so ist das mit öffentlichen Gelöbnissen - Geschichte.

Playstation-Vintage

Angemessene Vergütung

Der CEO der britischen Bankgesellschaft Royal Bank of Scotland Group plc, Fred Goodwin, hat im vergangenen Geschäftsjahr eine Vergütung in Höhe von 4,19 Mrd. Britische Pfund (GBP) erhalten, was einem Anstieg von 5 Prozent zum Jahr 2006 entspricht.

Jetzt kein Neid! Er war jeden Penny wert. Immerhin hat sich der Aktienkurs in den vergangenen 52 Wochen nur halbiert.

Dog Walker

Genial. In zehn Jahren kann man sich von diesen Dingern auf Almen tragen lassen und die schöne Umgebung mit Zippen und Wein genießen. Oder man greift fremde Länder damit an und lässt die Beute wegtragen. Nur der Sound muss noch etwas optimiert werden.

Gefunden vom Volo, grazie!

Nah dran

Zeit, sich über einen Kirchenaustritt Gedanken zu machen:

Gott-Google

Bei Valleywag.

Sieben Löcher

Der natürliche Feind des Lochs ist der Haufen, steht in einem Kommentar zu diesem sehenswerten Posting über sieben Löcher in der Erde.

Loch im See




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