Ich hätte immer gedacht, die Verwechselung von Australia und Austria sei ein modernes Medienmärchen. Nun ja:
And with Wales’ chances of securing a trip to Australia and Switzerland having long since ended, conversations quickly turned to events at Wembley and in Andorra.
Wer wissen möchte, was ihn auf Deutschlands Weg in den Überwachungsstaat noch alles erwartet, sollte diese Kolumne der “Times” genau lesen. Das Fazit im ersten Satz:
Britain is not a police state but a nation with police state tendencies.
Und die geplante E-Border um das Land?
It will make America’s draconian immigration control seem like open house.
Im “Spiegel” maulen sie über die “Verbotshysterie” in Deutschland, was hierzu führt: “Die Lust steht auf der Kippe”.
Doch es geht um etwas anderes, es geht ums Prinzip, es geht um die Verteidigung der persönlichen Freiheit, das zu tun oder lassen, was einem gefällt, auch wenn es schadet.
Schöner Anspruch für einen ganz normalen Dienstag in Online-Deutschland. Und die Aussichten? Spießer 2.0 steht kurz vor der Machtergreifung, dann Gleichschaltung 2.0, dann Hippie 2.0.
Ob das den E-Book-Markt endlich in Schwung bringt? Lange genug gearbeitet haben sie wohl daran. Ich habe trotzdem so meine Zweifel. Eine ausführlichere Demo hat Amazon.com auch. Das Ding spricht sich übrigens wie das Münchner Kindl…
Während Kollege Tom mit dem iPhone fremdgeht und sich der öden Technik widmet, hat Dear Reader John von FakeSteveJobs die Essenz des Apple-Portfolios in einem schönen Video zusammengefasst. Fazit: Es kommt nicht wirklich auf die inneren Werte an. Schon gar nicht bei Geräten der Unterhaltungselektronik.
“Kaufe ich mir einen ‘Eee PC’ oder einen neuen ‘Pocket PC’?”, murmelt Kollege Hill, der sich den Eee PC von Asus zum Testen hat zuschicken lassen. Mein First Look des Eee PC (und nicht mehr als ein First Look): Sieht gut aus, fühlt sich gut an, ist leicht, Monitor ist zu klein und zu schlecht, Touchscreen fehlt, Prozessor ist langsam, unser Büro-WLAN ist langsam, OpenOffice ist ok, Mozilla ohnehin. Preis: 299 Euro. Fazit: Die ideale Lösung für Sofa-Surfer oder die lieben Kleinen, damit sie nicht immer die richtigen Rechner blockieren. Prognose: Andere PC-Hersteller werden sich beeilen, um ein ähnliches Konzept zeitnah auf den Markt zu werfen.
Ich stelle mir seit einiger Zeit die Frage, wieso Journalisten nicht die “Community” darüber entscheiden lassen sollten, welchen Artikel sie als nächstes verfassen. Das Geschäftsmodell ist noch nicht ganz ausgereift, aber ich finde die Idee ziemlich amüsant - wann weiss nie, was auf einen zukommt. Vielleicht 2008 ff. …
In der Zwischenzeit habe ich einen Text in der Mache mit dem Arbeitstitel “IT-Skills, die die Welt nicht braucht”. Bislang konnte ich mich auf Cobol, OS/2, NetWare, C und ColdFusion einigen. Was noch?
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