Publishing on demand 2.0

Ich stelle mir seit einiger Zeit die Frage, wieso Journalisten nicht die “Community” darüber entscheiden lassen sollten, welchen Artikel sie als nächstes verfassen. Das Geschäftsmodell ist noch nicht ganz ausgereift, aber ich finde die Idee ziemlich amüsant – wann weiss nie, was auf einen zukommt. Vielleicht 2008 ff. …

In der Zwischenzeit habe ich einen Text in der Mache mit dem Arbeitstitel “IT-Skills, die die Welt nicht braucht”. Bislang konnte ich mich auf Cobol, OS/2, NetWare, C und ColdFusion einigen. Was noch?

2 Responses to “Publishing on demand 2.0”


  • Also wenn ihr die Community bei Journalist 2.0 über die Inhalte entscheiden lasst, dann ist das nicht konsequent zu Ende gedacht. Denn was kommt dannach? Hm? Genau, Journalist 3.0. Dann schreiben die Leser – wie heute schon in Ansätzen erkennbar – ihre Artikel gleich selbst. Citizen Journalism treibt bereits heute so manchem alteingessenen Schreiberling den Hartz-4-Angstschweiß auf die Stirn.

    Also bringt uns Leser mal nicht auf falsche (oder die richtigen?) Gedanken. Sägt ja auch sonst keiner den Ast ab, auf dem er sitzt. Normalerweise. Bei der Bahngewerkschaft aber schon.

    Tja, und die IT-Skills? Wie wäre es mit: tiefgehende Windows-Kenntnisse? Mit der Registry auf Du. Braucht keiner. Sollte keiner brauchen müssen.

    Schönes Wochenende :-)

  • Bei Journalismus 3.0 schreiben nicht die Leser, sondern die PR-Agenturen. Und zwar direkt in das jeweilige Web-Content-Management-System. An Leserjournalismus glaube ich nicht, Ausnahmen bestätigen die Regel.

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