So so, die EU-Kommission will den Mangel an IKT-Fachkräften angehen. Günter V. sagt dazu:
Die Verfügbarkeit von IKT-Kompetenzen stellt eine grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Innovationspolitik sowie für die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen dar. Wir können es uns nicht leisten, in diesem Bereich den Anschluss zu verlieren, wobei der Erfolg nur durch gemeinsame Bemühungen aller Beteiligten zu erreichen ist.
Und Viviane R. ergänzt:
Durch den Mangel an qualifiziertem IKT-Personal wird der Einsatz neuer IKT-Anwendungen in der Wirtschaft gebremst und es werden Milliarden von Euro nicht in Europa, sondern in die dynamischen Wirtschaften der Schwellenländer investiert, in denen jedes Jahr hunderttausende neuer Ingenieure ihre Qualifikationen erwerben. Der Computer-Analphabetismus bleibt mit einem Prozentanteil von immer noch beinahe 40 % weiterhin ein Merkmal der digitalen Kluft in Europa. Wir können es uns nicht länger leisten, die Talente von Millionen EU-Bürgern ungenutzt zu lassen, indem sie aus der Informationsgesellschaft ausgeschlossen werden. Sowohl die Mitgliedstaaten als auch die Industrie haben die Aufgabe, sich zu konkreten IKT-Kompetenz-Strategien zu bekennen.
Aber richten sollen das natürlich vor allem andere:
Ein Großteil der Maßnahmen zur Umsetzung der langfristigen IKT-Strategie fällt in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten, der Industrie, der Wissenschaft, der Gewerkschaften usw..
Hätte man sich irgendwie denken können. Die heutigen Ausführungen von Commissario Frattini passen eigentlich auch noch ganz gut dazu. Auch wenn die wohl eh nur ein Schuss ins Blaue waren…




0 Response to “Brüsseler Spitzen”