Intel und die Werbung

Mit diesem Video (und auch dem hier) hat Intel bei YouTube ganz gut gepunktet. Weniger allerdings mit einer Print-Anzeige, die McCann-Erickson in den Staaten für den Chipriesen fabriziert hatte. Diese zeigt laut “Wall Street Journal” einen Weißen zwischen lauter Büro-Cubicles, an jeder Seite drei Schwarze, die wie Sprinter in den Startblöcken hingekauert sind.

Betitelt ist das Ganze mit “multiply computing performance and maximize the power of your employees”. Allerdings fiel Bloggern und anderen Beobachtern schnell auf, dass die Anzeige auch unterschwelligen Rassismus darstellen könnte. In Europa, wo die Anzeige kurz geschaltet war, wurde sie prompt zurückgezogen. Allerdings konnte Intel in den Staaten die Platzierung in einem Dell-Katalog nicht mehr stoppen. Nancy Bhagat, Vice President and Director of Integrated Marketing, kroch später in einem Blog-Eintrag zu Kreuze. “Leider hat unsere Ausführung nicht die intendierte Botschaft vermittelt und sich in Wahrheit als unsensibel und verletzend herausgestellt”, so die Intel-Frau. Wohlan denn, aus Schaden wird man klug und Einsicht ist der erste Weg zu Besserung.

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