Die Netzeitung hat sich die Arbeit gemacht, die Webseiten der 18 Bundesliga-Vereine zu “bewerten”. Das Resultat ist eine Klickorgie, bis man es endlich zum Online-Meister geschafft hat. Unser Service: Bayern München, der BVB und der KSC steigen ab, der MSV Duisburg darf sich hingegen für die CL-Qualifikation warm machen. Zweiter ist natürlich Schalke 04, ein anderes Ergebnis wäre auch reichlich unglaubwürdig. “Gewonnen” hat Hertha BSC. Na ja, kein Wunder. Der enorm wichtige Ton-Aus-Schalter ist oben links!
Ein Mensch hat die Xbox 360 mit der Wiimote kombiniert. Derzeit geht es nur mit Halo 2, weitere Spiele sollen folgen. Entweder ein genialer Scherz oder eine geniale Idee.
Es war einmal ein Unternehmen, das setzte ERP-Software ein. Nämlich die eines ganz bestimmten Lieferanten. Toll. Und ist sowas von erfolgreich damit, dass man damit gleich eine dröge Pressemitteilung anfietschern muss.
Falls Ihnen das entgangen ist: Oben sehen Sie Bagger und Lader eines brasilianischen Baukonzerns, der die SAP-Mittelstandssoftware All-in-One einsetzt. Und zwar als Anwender mit der Nummer 10.000. Klasse, was?
Nach rund zehn Jahren in der Branche ertappe ich mich immer mal wieder bei der Frage, was diese unsäglichen Berichte und Nennungen von Referenzanwendern eigentlich bewirken sollen? Vor allem von einem Lieferanten, der schon 9.999 Kunden hat - einer mehr macht den Kohl auch nicht fett. Ich würde mich persönlich freuen, wenn sich die Vermarkter ernsthafter IT-Produkte mal etwas neues einfallen lassen würden, um ihre “Lösungen” anzupreisen. Irgendwelche Brasilianer, die mit All-in-One-Baggern durch den Tagebau brettern, sind nur mäßig relevant. Spannend schon gleich gar nicht. Das ist etwa so, als ob die Telekom meldet: “Erna Müller aus Geislingen/Steige entscheidet sich für T-Home.”
Holzhäusern (Schweiz)/Wiesloch, 09. August 2007 - Die Multimedia-Agentur RPM lässt Second-Life-Charaktere mit dem neuen “Freeing Drink” Chillmi entspannen, also “chillen” und führt damit nach eigenen Angaben erstmals eine Marke gleichzeitig real und virtuell ein.
Dank der beiden Partner können die virtuellen Figuren im “zweiten Leben” ebenfalls Chillmi genießen und zur Ruhe kommen. RPM zeichnet bei dem Chillmi-Second Life-Projekt verantwortlich für Beratung, Konzeption, 3D-Modelling, Scripting und Betreuung, von der virtuellen Chillmi-Dose bis zum virtuellen Getränkeautomaten.
“Second Life ist nicht einfach ein 3D-Spiel, wie uns die Presse allzu oft weiß machen will, es ist ein Metaversum und ein Blick in die Zukunft des Internets. Das Portal hat spielerische Züge, ist jedoch definitiv nicht als Spiel anzusehen”, sagt RPM-Inhaber Robert Pastor.
Der zweidimensionale Browser und das statische Internetmarketing sind demnach ein Auslaufmodell. Künftig wird der User, so Pastor, durch seinen Avatar sämtliche bisher bekannten Möglichkeiten im Internet zwar virtuell, aber trotzdem realitätsnah und intensiver als bislang erleben.
Ehrlich: Ich kann diese Second-Life-Sch**** nicht mehr hören. Ein Avatar ist nun mal sinn-los, kann nix schmecken und braucht deswegen auch kein Getränk aus “Chilli” und Minze. Wann kapiert das endlich mal einer?
Tipps und Ratgeber zur Aufrüstung der eigenen Persönlichkeit sind derzeit en vogue. Dies gilt für die Karriere im Büro, aber auch für das Vorankommen im Privatleben - Stichwort: “Cyber-Lovah”. Doch wie wird man ein echter, virtueller Sex-Profi, und was unterscheidet die virtuelle Paarung von der realen (bzw. gefilmten) Kopulation? Allen an der persönlichen Fortbildung Interessierten sei dieses zugegeben lange Video empfohlen. Es stammt vom bekannten Internet-Casanova (Consultant) Herb Zipper und ist ein echter Knaller. Empfehlenswert ist auch seine Website, auf der man sich erstmals im Cybersex versuchen kann. Herb’s Chatter sitzen nicht zufällig bei einem Dienstleister in BANG-alore. Grotesk? Dann sollten Sie mal den Online-Shop besuchen …
danke für die Zuweisung einer neuen Ansprechpartnerin in der Filiale im Lehel! Und vielen Dank, dass Sie uns dies in Form von vier Briefen mitgeteilt haben, die am gleichen Tag im echten Briefkasten lagen: einer ging an mich, einer an meine Frau, einer an uns beide und einer an unseren Sohn. Dessen Willenserklärungen sind zwar ausnahmslos nichtig, aber in einigen Jahren erinnert er sich vielleicht an den Brief. Wenn es die neue Ansprechpartnerin dann noch in unserer Filiale geben sollte. Halten Sie uns bitte auf dem Laufenden bezüglich Ihres Personal-Managements!
ps. Zur Info: Das Feld mit dem Eintrag “2004″ bezieht sich nicht auf den Kontostand unseres Sohnes.
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