Monthly Archive for July, 2007

Tach, ich bin der Horst

Ich heiß eigentlich DVA-G3342SD, aber weil sich das eh keiner merken kann: Nenn mich einfach Horst. Was ich hier mache? Nun, D-Link wollte einfach nicht länger tatenlos zuschauen, wie AVM mit dem alten Fritz den ganzen IAD*-Markt abgrast. Und darum haben sie in ihrem Klonlabor mich gezeugt. Das haben sie früher schon mal versucht, aber damals war das Ergebnis so hässlich, dass es außer Nerds keiner haben wollte…

D-Link HorstBox

Diesmal haben sie sich mehr Mühe gegeben, ehrlich. Ich wurde in Deutschland entwickelt (in Rekordzeit zusammen mit Stollmann), gestylt (bei designafairs) und eingekleidet (von consell), und meine wichtigsten Innerereien kommen von Infineon. So deutsch könnte ich ja fast von Trigema sein. Aber gebaut werde ich natürlich in Taiwan, da kommt D-Link schließlich her.

Damit mich keiner mit dem Fritz verwechselt, gibt’s ein paar klitzekleine Unterschiede. Ich bin weiß, hab viel mehr LEDs (kann man schon fast das Zimmer mit beleuchten), zwei USB-2.0-Ports und eine Antenne zum Abnehmen. Ab Ende August steh ich in den Regalen von Ich-bin-doch-nicht-blöd und Geiz-ist-geil, Preis unverbindliche €200.

Aber wer kauft sich schon so was wie mich im Laden? Kein Mensch. Fragt sich also, ob die DSL-Provider wirklich so scharf sind auf eine Second Source wie D-Link das gern hätte. Das wird man wohl oder übel abwarten müssen. Aber vielleicht kriegst Du mich ja dann auch irgendwann geschenkt, wenn Du Dich für zwei Jahre an einen Provider kettest.
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Hier kommt die Maus

“n00b! U g0t n0 cLu3 h0w 53cUr1Ty w0rX!”

…das war Leetspeak.

Der Mann da mit dem schicken Anzug, das ist der Oliver. Der Oliver geht jetzt in so’n großes Gebäude, das ist der Bundestag. Der steht in Berlin und da werden die Gesetze gemacht, nach denen alles im Land läuft – also z.B. wo man parken darf und dass man keinen Müll in den Wald werfen darf.

Letztes Jahr hat der Oliver, also nicht nur er, sondern die meisten Männer und Frauen im Bundestag, ein Gesetz gemacht, das Hackertools verbietet. Kennt ihr nicht? Macht nichts, der Oliver kennt sie auch nicht.

So, jetzt ist der Oliver hier an so nem großen Saal angekommen, da dürfen wir mit der Kamera nicht mit. Da macht der Oliver die Tür zu, schließt sie ab, und dann zieht er nochmal dran, um zu schauen, ob er auch richtig abgeschlossen hat.

Aber nochmal zurück zu den Hackertools, was ist das eigentlich? Das hat was mit Computern zu tun. Wenn Du nen Computer hast und der ist im Internet, dann kann vielleicht irgend ein böser Mensch von außen an den Computer ran.

Und so einen bösen Menschen nennt man Hacker. Und weil die faul sind, machen die das nicht selber, sondern haben Programme dafür, die nennt man Tools. Tool ist englisch und heißt auf deutsch Werkzeug. Also ist ein Hackertool ein Werkzeug von einem Einbrecher, der übers Internet kommt.

Dagegen muss man seinen Computer schützen, und dafür gibt’s ne ganze Reihe von Programmen, die das mehr oder weniger gut machen. Das ist dann so, wie wenn Du eine Tür zuschließt, genauso wie der Oliver vorhin mit der Saaltür. Aber weil Du nicht weißt, ob die Programme auch wirklich alles sicher machen, muss man das nochmal testen, ob nicht vielleicht doch einbrechen kann. Das ist so wie der Oliver, der vorhin nochmal an der Tür gezogen hat, ob sie auch wirklich zu ist.

Aber das mit dem Testen geht jetzt leider nicht mehr, weil der Oliver das verboten hat. Schade, naja, müssen wir uns halt drauf verlassen, dass es irgendwie gutgeht.

So, jetzt wisst ihr was ein Hackertool ist – und nächstesmal erkär’ ich euch, was ein inkompetenter Sesselpupser ist und warum die dir deine Zukunft kaputtmachen.

Von heisec.de via Stefan.

Sexy Stimme

Natürlich mal wieder aus Springfield.

Deutschland: Nicht überarbeitet

Sie denken, Sie arbeiten zu viel? Dann klicken Sie mal hier

Mei, ist denn heut scho’ Weihnachten?

Philips Xmas-Promo

Manche Firmen beziehungsweise deren Presseabteilungen sind Ihrer Zeit doch ein bisschen weit voraus…

Fake Jake

Nach Fake Steve Jobs nun Fake Jake. Der echte hat nämlich noch immer keinen Bock. Das hier ist dafür natürlich kein Ersatz. Aber besser als Marilyn in “Manche mögen’s heiß” spielt er schon, das muss man neidvoll anerkennen.

Babe, Glamourbabe oder Luxusbabe?

42k $ handbag

Ihre Freundin runiert die Haushaltskasse mit ihren Handtaschenkäufen? Dann ist sie wohl ein klarer Falls für luxusbabe.de — einen Handtaschenverleih in Netflix/Amango-Manier. Eine möglicherweise vielversprechende Geschäftsidee. Jedoch sollte die Umsetzung professioneller erfolgen (siehe “Desinger” im Seitentitel)… (schon behoben)

Zur Einstimmung…

…auf morgen (bzw. bei mir heute Abend, ich geh in eine Preview):

Danke an Steven H. für den Link :D

Weniger ist mehr

Das “Wall Street Journal” widmet sich heute auf Seite 1 dem Kampf von Steve Jobs gegen zu viele Knöpfe. Dieses Filmchen fasst das Ganze recht gut zusammen.

Click Magic

Auf der deutschen Microsoft-Homepage bewirbt das Unternehmen zurzeit das Gewinnspiel “Cash Magic” — allzu offensichtlich dazu gedacht, dem dümpelnden Online-Dienst MSN im Sommerloch mehr Klicks zu bescheren. Wer mitmacht, muss die Tagesaufgabe aufrufen, den Lösungssatz von fünf MSN-Seiten zusammensuchen und anschließend wieder zur Aufgabe zurück, um den Satz (auf den man nicht einfach so kommen kann) einzutippen.

Cash Magic auf dem Weg zur Lösung

Das klickt natürlich ordentlich, genau wie die vielen Bilderstrecken und Quizzes, die sich seit Jahren seuchenartig auf allen Websites ausbreiten.

Ich empfehle nochmals die Lektüre dieser Analyse (auch wenn sie offiziell nur Nachrichten-Sites betrifft) und wünsche mir, das möglichst bald eine sinnvollere “Währung” zur Bewertung von Websites gefunden wird als Page Impressions. Sonst haben wir bald überall nur noch gleichgeschaltete Boulevard-Scheiße. Und das kann doch wirklich niemand ernsthaft wollen. Niemand zumindest, den ich kenne.




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