Das muss eine wirklich nette Presseveranstaltung gewesen sein, auf der Sony neulich den PlayStation-Titel “God of War II” vorgestellt hat. Neben der üblichen Ausstattung fanden die Journalisten auch halbnackte Frauen, Typen in Tierhäuten und eine frisch geköpfte Ziege vor, was nach Meinung der Event-Veranstalter wohl das Gefühl erzeugen sollte, man befinde sich mitten im antiken Griechenland. Leider hat die britische Schundpresse davon Wind bekommen und den Vorgang gleich wieder künstlich aufgeblasen. Vielleicht war es taktisch ungeschickt, Fotos der Veranstaltung im offiziellen PlayStation-2-Magazin abzudrucken. Unglücklicherweise konnte man nicht – wie von der Schundpresse berichtet worden war – im Bauch der schlachtwarmen Ziegen nach Innereien graben, um den ersten Hunger zu stillen. Sony hat das jedenfalls dementiert.
Und damit das klar ist, liebe Printjournalisten - folgende Schlagzeile habe ich für die Dauer von zwei Jahren reserviert: “Grundschüler läuft Amok im Streichelzoo”
Steve Ballmer war in Deutschland. Und hat gesprochen (eine Mitschrift gibt es auch). Mit Isabelle Körner von “n-tv”. Der Typ ist echt ein Maniac. Was nicht negativ gemeint ist.
Eines Tages wird es Google Earth auch in Echtzeit geben. Dann kann man sich dabei beobachten, wie man sich dabei beobachtet, wie man sich in Google Earth beobachtet.
Der Münchner IT-Anbieter Soft M zeichnet sich dadurch aus, dass er ein “Business-Partner” von 1860 München ist. Daher meldet sich gelegentlich ein freundlicher Herr von der Pressestelle in der Redaktion und fragt, ob Interesse an Tickets für ein Heimspiel besteht. Einmal war ich mit Soft M in der Arena, als 1860 noch in der ersten Liga kickte. An den Gegner kann ich mich nicht mehr erinnern, denn das damals noch relativ neue Stadion war mächtig eindrucksvoll. Ein netter Abend, denn er lief trotz Vorstandsanwesenheit komplett ohne Marketing-Botschaften und peinliche Morgengaben für die Presseschnorrer ab (mit Ausnahme des All-you-can-eat-and-drink-Buffets).
Seitdem habe ich die Angebote immer abgelehnt und Soft M auf eine Saison verwiesen, in der St. Pauli in der zweiten Liga spielt. Seit gestern - 2:0 gegen Werder II - sieht es ganz, ganz, ganz gut aus. Und vielleicht gibt es nächste Saison auch wieder zwei schöne Derbys in Hamburg.
Wenn ich auf meinem Totenbett liege, werde ich kaum sagen: Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit damit verbracht, auf meinem Arsch zu sitzen und auf Pixel zu starren.
Sagt ausgerechnet der literarische Urheber des Begriffs “Avatar”, Neal Stephenson. Ich liebe es.
Wie man die IT umbauen solle, damit sollten sich laut Jennifer Beck alle Manager eines Unternehmens befassen und nicht bloß “Führungsteams, die zu viel Wein getrunken und gerade vier Tage mit einem Change-Management-Berater verbracht haben”.
Schön knackige Worte von Gartner. Klartext gefällt mir.
Ich schreibe jetzt schon seit einiger Zeit mit einem “Wireless Laser Desktop 6000“, den mir Microsoft freundlicherweise zum Test überlassen hat. Auf der US-amerikanischen wie deutschen Website von Microsoft ist der so abgebildet:
Doch leider sieht die deutsche Tastatur in Wahrheit anders aus. Die linke Umschalttaste (“Shift”) wurde nämlich mehr als halbiert, weil man für die Lokalisierung offenbar noch eine andere Taste dazwischenquetschen musste. Und jetzt ist sie eindeutig viel zu klein geraten:
Mindestens zwanzig Mal am Tag erwische ich versehentlich die Taste rechts daneben. Und muss die Tastatur damit eigentlich als für mich unbrauchbar abhaken. Ergonomisch (so beworben) ist das jedenfalls nicht.
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