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IT-Strategie

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RZ nimmt Abschied vom Großrechner

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Die Bremer Rechenzentrum GmbH hat ihre Netzwerkinfrastruktur völlig neu aufgebaut.

Wie sieht die Zukunft des Großrechners aus? Beim Bremer Rechenzentrum (BRZ) steht die Antwort seit längerer Zeit fest: Statt die Applikationen - allen voran die Abrechnungsanwendung BRZ-HR - größtenteils auf einem Mainframe zu betreiben, sollten diese künftig komplett auf einem Client-Server-Netzwerk laufen. "Es gibt einfach keinen Nachwuchs mehr, der das Betriebssystem unseres Großrechners bedienen kann", erläutert Geschäftsführer Armin Rautenhaus.

Als Konsequenz beschloss das Rechenzentrum, das über Jahre gewachsene Netzwerk komplett neu aufzustellen und viele Abläufe und Prozesse zu automatisieren.


Foto: Iron Mountain

Die mit dem Aufbau des neuen Netzwerks beauftragten IT-Consultants von Microsoft-Gold-Partner Top Technologies hatten eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten. Unter anderem reduzierten sie die Anzahl der Server von 60 auf unter 30, vergaben alle IP-Adressen neu und rüsteten die gesamte Hardware auf den 64-Bit-Standard auf beziehungsweise um.

Vom Mainframe- zum Microsoft-Shop

Softwareseitig wünschte das BRZ möglichst einen durchgehenden Einsatz von Microsoft-Lösungen. Als Resultat schützen "ISA Server 2006 Enterprise Edition" und "Forefront" die IT vor Angriffen. Die Kommunikationsinfrastruktur läuft auf der Version 2007 des "Exchange Server". Die Hardware wurde komplett mit "Windows Server 2008" Standard und Enterprise ausgerüstet. Als Datenbankbetriebssystem für BRZ-HR arbeitet "SQL Server 2008 Enterprise Edition".

Seit Herbst 2008 setzt BRZ außerdem den "Microsoft System Center Configuration Manager 2007" ein, um sämtliche Clients und Server zu erfassen, bereitzustellen und zu aktualisieren. Die Administratoren kontrollieren so auch die korrekte Lizenzierung aller Geräte. Ein weiterer Baustein, "System Center Operations Manager 2007", überwacht die komplette Netzinfrastruktur mit sämtlichen Servern und Switches. Dazu gehört auch das Abbild des Großrechners auf Windows Server 2008.

Mit dem Aufbau der neuen Client-Server-Infrastruktur sind beim BRZ die Weichen für einen verlässlichen Betrieb gestellt. Gleichzeitig sanken der Zeitaufwand und die Kosten der Administration deutlich: "Schon jetzt haben wir rund ein Drittel weniger an Aufwand. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Vorteil langfristig noch vergrößern wird", erklärt Rautenhaus.

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