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IT-Strategie

Personalmangel in der IT

IT-Abteilungen geht das Geld aus

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Viele IT-Abteilungen können keine Effizienzprojekte mehr verfolgen, weil ihnen die IT-Spezialisten und das Geld fehlen.
Quelle: Mipan/Fotolia
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In der Wirtschaftskrise regiert das Spardiktat, ganz besonders auch in der IT. Kreativität ist gefragt, wenn die IT günstig betrieben und neue Effizienzprojekte schnell gestartet werden sollen. Doch für solche Vorhaben fehlt es oft an Geld und Mitarbeitern. Das ist das Ergebnis einer gemeinsam von A.T. Kearney und der COMPUTERWOCHE betriebenen Umfrage unter 55 Managern.

Was sind die größten Hürden beim Umsetzen von Projekten zur Effizienzverbesserung?
Was sind die größten Hürden beim Umsetzen von Projekten zur Effizienzverbesserung?
Was sind die größten Hürden beim Umsetzen von Projekten zur Effizienzverbesserung?

Auf die Frage, warum Projekte mit dem Ziel, Einsparungen zu erzielen, nicht realisiert werden können, nannten die meisten Anwender Personalengpässe. Auf einer Skala zwischen eins (keine Relevanz) und fünf (große Relevanz) lag dieser Aspekt mit einem Durchschnittswert von 3,5 wieder klar vorne. Es folgen das fehlende IT-Budget für die Einsparprojekte (3,1), die mangelnde Unterstützung durch das Topmanagement (2,6) sowie Widerstände der Mitarbeiter (2,7). "Die Unternehmen wollen viele Projekte anstoßen. Doch das scheitert oft daran, dass die fähigsten Mitarbeiter bereits ausgelastet sind", beobachtet Edgar Simons, Berater bei A.T. Kearney. Daher bleibe viel Effizienzpotenzial ungenutzt.

41 Prozent der Befragten planen mit stagnierenden oder erhöhten IT-Ausgaben. Der Rest muss weiter sparen.
41 Prozent der Befragten planen mit stagnierenden oder erhöhten IT-Ausgaben. Der Rest muss weiter sparen.
41 Prozent der Befragten planen mit stagnierenden oder erhöhten IT-Ausgaben. Der Rest muss weiter sparen.

Beim Sparen ergeben sich für die IT-Manager zwei Ansatzpunkte: Zum einen lassen sich die direkten IT-Kosten senken (etwa in der IT-Infrastruktur), zum anderen können sie mit Hilfe der IT die Kosten in Fachbereichen reduzieren (etwa durch schlanke Prozesse und automatisierte Arbeitsabläufe). Die Analyse zeigt, dass in den meisten Unternehmen die direkten IT-Ausgaben weiterschrumpfen, wenngleich immerhin 41 Prozent der Befragten entweder auf stagnierende oder auf steigende Budgets hoffen. Für Lösungen, die Einsparungen in den Fachbereichen versprechen, sind die Unternehmen dagegen deutlich mehr bereit, Geld auszugeben.

(2 Beiträge), 
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aotto1968
Nun ja, als Freiberufler muss ich sagen das derzeit versucht wird die Stundensätze um ~20% zu drücken .... das passt nicht so ganz zu dem Bild von da oben ..... ansonsten muss ich sagen das ich mir mit 42 Jahren, davon ~15 Jahren in IT Projekten, ein Finanzpolster erarbeitet habe das es mir erlaubt "wählerisch" zu sein. Ich weiß das klingt nicht gut, aber es ist nunmal so. Um die guten Leute zu bekommen müssen sich die Unternehmen schon anstrengen. Eine Schlüssel-Fähigkeit wäre z.B. die durchgehende "Remote-Arbeit". Mann sollte von niemanden erwarten das er wegen jeden Projekt von einer Ecke Deutschlands in die andere Umzieht nur um von dort aus Server/Anwendungen zu betreuen die sowieso über das ganze Land/Welt verteilt sind. Was mit ~30 noch Akzeptabel ist wird mit 40+ zur Zumutung. P.S.: mein Profil https://www.xing.com/profile/Andreas_Otto6 zum Beitrag

fischli
Wie wahr! Nicht nur dass die fähigsten Mitarbeiter bereits ausgelastet sind - es kommt kein Nachwuchs nach, wenn doch, dann fehlt die Zeit zur Einarbeitung. Gleichzeitig bleiben für die Unternehmen wichtige Projekte auf der Strecke. Ich finde, es ist an der Zeit eine differenziertere Sicht auf IT Kosten zu finden: ob es nun 2,3 oder 4% des Umsatzes sind, ist nebensächlich. Ein Unternehmen kann seine notwendigen Funktionen heute doch nur erfüllen, wenn ein Mindestmaß an IT vorhanden ist. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass dieses Mindestmaß in der Krise in vielen Firmen unterschritten ist. Die Unternehmensleitungen nehmen tatsächlich eine Dauerüberforderung und Auslastung ihrer Leistungsträger in Kauf. Die einzige Chance, dass dies nicht zur Abwanderung der Unternehmens-IT führt, ist, im Unternehmen alle Bereiche gleichermaßen zu steuern. An der IT einzusparen während andere Verwaltungsbereiche weniger sparen, führt zum Stillstand. Hoffen wir, dass dies rechtzeitig erkannt wird, bevor die Produktivität und Qualität in den Unternehmen weiter sinkt. zum Beitrag


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